Ein Fall, der unter die Haut geht
Manchmal gibt es Bücher, bei denen man sich vornimmt, nur noch ein Kapitel zu lesen – und plötzlich ist es viel später. Genau so erging es mir mit „Alles wird Asche“ von Nele Neuhaus.
Die Themen waren total interessant: Künstliche Intelligenz, Börsengeschäfte, das Setting am Mount Everest und gleichzeitig die Abgründe, zu denen Menschen fähig sein können. Was zunächst nach ganz unterschiedlichen Welten klingt, verbindet Nele Neuhaus zu einer Geschichte, die immer komplexer wird und dabei erstaunlich gut funktioniert.
Besonders spannend fand ich dabei die Geschehnisse am Mount Everest. Die detaillierten Beschreibungen der Expeditionen, der extremen Bedingungen und der Gefahren beim Bergsteigen fand ich persönlich besonders interessant. Gleichzeitig wird deutlich, wie schnell eine beeindruckende Bergwelt zu einem Schauplatz von Tragödien werden kann. Besonders beeindruckt hat mich außerdem, wie aktuell und realitätsnah viele der behandelten Themen wirken. Man merkt einfach, dass hier sehr gründlich recherchiert wurde.
Diesmal steht von den Hauptprotagonisten her, ganz klar Pia Sander im Mittelpunkt der Handlung. Sie hat ihr Sabbatical vorzeitig abgebrochen, wodurch ihre Ehe zunehmend in eine Schieflage gerät. Gerade diese persönliche Ebene macht ihre Figur für mich noch greifbarer und verleiht ihr zusätzliche Tiefe. Überhaupt gelingt es der Autorin sehr gut, ihren Figuren Tiefe zu geben. Man versteht ihre Ängste, ihre Konflikte und ihre Entscheidungen, ohne dass dafür seitenlange Erklärungen nötig wären.
Trotz der vielen Charaktere hatte ich erstaunlicherweise nie das Gefühl, den Überblick zu verlieren. Jeder bekommt genügend Kontur, um ihn einordnen zu können, und die verschiedenen Handlungsstränge werden so geschickt miteinander verwoben, dass sich nach und nach ein großes Gesamtbild ergibt.
Fazit
„Alles wird Asche“ ist für mich ein Krimi, der weit mehr bietet als spannende Ermittlungsarbeit. Aktuelle Themen, menschliche Abgründe, persönliche Konflikte und eine clever konstruierte Handlung greifen ineinander und ergeben eine Geschichte, die mich richtig gepackt hat. Nele Neuhaus schreibt klar, modern und unglaublich detailgenau – und schafft es trotzdem, dass die Seiten nur so dahinfliegen.
Ein spannender, intelligenter und überraschend vielschichtiger Krimi, den ich am liebsten gar nicht mehr aus der Hand gelegt hätte.
Die Themen waren total interessant: Künstliche Intelligenz, Börsengeschäfte, das Setting am Mount Everest und gleichzeitig die Abgründe, zu denen Menschen fähig sein können. Was zunächst nach ganz unterschiedlichen Welten klingt, verbindet Nele Neuhaus zu einer Geschichte, die immer komplexer wird und dabei erstaunlich gut funktioniert.
Besonders spannend fand ich dabei die Geschehnisse am Mount Everest. Die detaillierten Beschreibungen der Expeditionen, der extremen Bedingungen und der Gefahren beim Bergsteigen fand ich persönlich besonders interessant. Gleichzeitig wird deutlich, wie schnell eine beeindruckende Bergwelt zu einem Schauplatz von Tragödien werden kann. Besonders beeindruckt hat mich außerdem, wie aktuell und realitätsnah viele der behandelten Themen wirken. Man merkt einfach, dass hier sehr gründlich recherchiert wurde.
Diesmal steht von den Hauptprotagonisten her, ganz klar Pia Sander im Mittelpunkt der Handlung. Sie hat ihr Sabbatical vorzeitig abgebrochen, wodurch ihre Ehe zunehmend in eine Schieflage gerät. Gerade diese persönliche Ebene macht ihre Figur für mich noch greifbarer und verleiht ihr zusätzliche Tiefe. Überhaupt gelingt es der Autorin sehr gut, ihren Figuren Tiefe zu geben. Man versteht ihre Ängste, ihre Konflikte und ihre Entscheidungen, ohne dass dafür seitenlange Erklärungen nötig wären.
Trotz der vielen Charaktere hatte ich erstaunlicherweise nie das Gefühl, den Überblick zu verlieren. Jeder bekommt genügend Kontur, um ihn einordnen zu können, und die verschiedenen Handlungsstränge werden so geschickt miteinander verwoben, dass sich nach und nach ein großes Gesamtbild ergibt.
Fazit
„Alles wird Asche“ ist für mich ein Krimi, der weit mehr bietet als spannende Ermittlungsarbeit. Aktuelle Themen, menschliche Abgründe, persönliche Konflikte und eine clever konstruierte Handlung greifen ineinander und ergeben eine Geschichte, die mich richtig gepackt hat. Nele Neuhaus schreibt klar, modern und unglaublich detailgenau – und schafft es trotzdem, dass die Seiten nur so dahinfliegen.
Ein spannender, intelligenter und überraschend vielschichtiger Krimi, den ich am liebsten gar nicht mehr aus der Hand gelegt hätte.