Ein tödlich verunglückter Milliardär und eine brutale Mordserie - spannender Krimi mit sehr vielen Figuren
„Entstanden große Katastrophen am Ende nicht immer auf dieselbe Weise? Durch gewöhnliche Menschen mit zu viel Macht und zu wenig Größe, die ihre eigenen Schwächen wichtiger nahmen als alles andere.“
Eigentlich wollte der Bauunternehmer Axel Wiesheu mit Familie und Freunden auf Sylt seinen Geburtstag feiern. Doch das Geburtstagskind taucht nicht auf und die Party fällt aus. Axel Wiesheu wird kurze Zeit später kopfüberhängend und tot in einem Rohbau gefunden. Und er ist nicht der einzige, der auf diese grausame Weise stirbt…
Pia Sander und ihr Kollege Oliver von Bodenstein von der Mordkommission untersuchen die Todesfälle und erkennen schnell, dass sie mit dem Tod des Tech-Milliardärs Patrick Brinkhoff zusammenhängen, der vor einiger Zeit bei einer Bergbesteigung im Himalaya verunglückte. Während der Ermittlung stoßen die Polizisten auf einige Ungereimtheiten in Brinkhoffs Familie und seiner Firma. Irgendjemand scheint Rache zu üben und ist längst noch nicht fertig damit…
Neue Neuhaus schreibt aus der Sicht ihrer Ermittler Pia und Oliver, aber auch andere vom Fall betroffenen Personen, darunter auch der unbekannte Mörder, stellen die Entwicklungen aus ihrer Perspektive dar. Der Roman liest sich angenehm und flüssig. Der unkomplizierte Schreibstil ließ mich rasch in die Handlung hinein finden.
Dass recht viele Figuren vorkommen, lässt sich schon am Personenverzeichnis erkennen. Die Familie Brinkhoff besteht aus vielen Mitgliedern, hinzu kommen noch die Mitarbeiter der Brinkhoff Group AG. Angesichts des großen Personenkreises hatte ich mitunter Schwierigkeiten, die Übersicht zu behalten. Gegen Ende gelang es mir dann besser.
Dass auch Pia und Oliver wieder mit von der Partie sind, vor allem Pias Privatleben miterzählt wird, gefällt mir. Das macht für mich die Ermittlungen interessanter, nahbarer und persönlicher.
Warum mussten die Opfer auf so brutale Weise sterben? Hängt alles mit der von Patrick Brinkhoff entwickelten KI, dem Prometheus-Projekt“, zusammen?
Packend beschreibt die Autorin, wie Pia und Oliver bei der Suche nach der Wahrheit auf ein Netz von Intrigen stoßen. Nele Neuhaus neuester Roman ist ein packender Krimi über Familie, Rache, Geld, Moral und die unberechenbaren Gefahren der Technik und des Fortschritts. Die Andeutungen im Buch, wie KI genutzt werden kann, bringen zum Nachdenken.
Auch wenn einzelne Entwicklungen vielleicht doch etwas überkonstruiert waren und mich die umfangreiche Figurenkonstellation teilweise überfordert hat, habe ich das Buch insgesamt gerne gelesen. Nele Neuhaus kann zweifelsohne schreiben steht für mich für gute Unterhaltung. Für Fans der Autorin ist „Alles wird Asche“ definitiv ein Muss.
Eigentlich wollte der Bauunternehmer Axel Wiesheu mit Familie und Freunden auf Sylt seinen Geburtstag feiern. Doch das Geburtstagskind taucht nicht auf und die Party fällt aus. Axel Wiesheu wird kurze Zeit später kopfüberhängend und tot in einem Rohbau gefunden. Und er ist nicht der einzige, der auf diese grausame Weise stirbt…
Pia Sander und ihr Kollege Oliver von Bodenstein von der Mordkommission untersuchen die Todesfälle und erkennen schnell, dass sie mit dem Tod des Tech-Milliardärs Patrick Brinkhoff zusammenhängen, der vor einiger Zeit bei einer Bergbesteigung im Himalaya verunglückte. Während der Ermittlung stoßen die Polizisten auf einige Ungereimtheiten in Brinkhoffs Familie und seiner Firma. Irgendjemand scheint Rache zu üben und ist längst noch nicht fertig damit…
Neue Neuhaus schreibt aus der Sicht ihrer Ermittler Pia und Oliver, aber auch andere vom Fall betroffenen Personen, darunter auch der unbekannte Mörder, stellen die Entwicklungen aus ihrer Perspektive dar. Der Roman liest sich angenehm und flüssig. Der unkomplizierte Schreibstil ließ mich rasch in die Handlung hinein finden.
Dass recht viele Figuren vorkommen, lässt sich schon am Personenverzeichnis erkennen. Die Familie Brinkhoff besteht aus vielen Mitgliedern, hinzu kommen noch die Mitarbeiter der Brinkhoff Group AG. Angesichts des großen Personenkreises hatte ich mitunter Schwierigkeiten, die Übersicht zu behalten. Gegen Ende gelang es mir dann besser.
Dass auch Pia und Oliver wieder mit von der Partie sind, vor allem Pias Privatleben miterzählt wird, gefällt mir. Das macht für mich die Ermittlungen interessanter, nahbarer und persönlicher.
Warum mussten die Opfer auf so brutale Weise sterben? Hängt alles mit der von Patrick Brinkhoff entwickelten KI, dem Prometheus-Projekt“, zusammen?
Packend beschreibt die Autorin, wie Pia und Oliver bei der Suche nach der Wahrheit auf ein Netz von Intrigen stoßen. Nele Neuhaus neuester Roman ist ein packender Krimi über Familie, Rache, Geld, Moral und die unberechenbaren Gefahren der Technik und des Fortschritts. Die Andeutungen im Buch, wie KI genutzt werden kann, bringen zum Nachdenken.
Auch wenn einzelne Entwicklungen vielleicht doch etwas überkonstruiert waren und mich die umfangreiche Figurenkonstellation teilweise überfordert hat, habe ich das Buch insgesamt gerne gelesen. Nele Neuhaus kann zweifelsohne schreiben steht für mich für gute Unterhaltung. Für Fans der Autorin ist „Alles wird Asche“ definitiv ein Muss.