Einfach schade, das es ausgelesen ist!
Mittlerweile weiß man, warum man jedem neuen Neuhaus aus dem Taunus hinterher fiebert und es jedes mal wieder schade ist, wenn das Buch ausgelesen ist! So auch bei "Alles wird Asche" - einen besseren Titel für den neuen Fall der K11 aus Hofheim hätte man nicht finden können! Es geht um ein großes Unternehmen, welches Softwareprodukte an den Markt bringt und um eine künstliche Intelligenz. Es geht um Macht, Verrat und Hinterlist und es geht um Morde. Erst langsam schält sich aus der Handlung heraus, wie perfide auf der Vorstandsebene um Macht, Ansehen und Geld gerungen wird und mittendrin immer die Frage, was der Auslöser für die Morde ist. Wie immer sind die Orte, an welchen die Handlungen im neuen Roman von Nele Neuhaus spielen sorgfältig recherchiert. Man kann den Protagonisten rund um Oliver Bodenstein und Pia Sander über die Schulter gucken, bei ihrer täglichen Arbeit, und trotzdem bleiben die Kriminalromane immer auch auf einer menschlichen und sachlichen Ebene. Wie immer - einzig und alleine - ist es schade, das nach 550 Seiten Schluss war und man sich auf den nächsten Fall von K11 aus Hofheim freut!