Falsche Freunde
Bewertung: 3 1/2 Sterne
Nachdem sich Pia im letzten Band ein Sabbatical genommen hat, um ihren Ehemann Christopher nach Südafrika zu begleiten, bekommt es Oliver von Bodenstein mit einem sehr kniffligen Fall zu tun. Der Bauunternehmer Axel Wiesheu, der vor kurzem abgängig gemeldet wurde, nachdem er bei seiner eigenen großen Geburtstagsfeier zum 55. Geburtstag nicht erschien, hängt kopfüber in seinem prestigeträchtigen Bauprojekt, der Appartementsiedlung "FIVE" , von der Decke. Der Mann war in der Upper Class kein Unbekannter und er bleibt nicht der einzige Tote aus dem Kreis der Reichen und Schönen. Kurze Zeit später wird der nächste Tote entdeckt, der wieder kopfüber aufgehängt wurde - diesmal auf einem Baum.
Oliver hat Glück, denn Pia bricht ihren Aufenthalt aus privaten Gründen in Südafrika ab und kehrt zurück an ihren Arbeitsplatz beim KK11 und erhält somit wieder Unterstützung von seiner Kollegin. Schon bald führt die Spur zur Familie Brinkhoff und dem KI Projekt "Prometheus", sowie in deren Vergangenheit, bei der es bei einer Besteigung des Mount Everests zu mehreren Todesfällen kam. Dabei starb auch der Erfinder von "Prometheus" Patrick Brinkhoff.
Es wird viel über Cybersicherheit, KI und Smart Homes geschrieben. Nele Neuhaus nimmt sich immer wieder aktuellen Themen an - trotzdem hat mich alles um die KI und "Prometheus" eher gelangweilt. Darüber hinaus geht es um Geldgier, Rache, falschen Freunden, Macht und Geld.
Wie bei Nele Neuhaus bereits gewohnt wimmelt es hier nur so von Figuren. Ich dachte es wäre bei den letzten Krimis besser geworden, doch in "Alles wird Asche" waren es mir zu viele Charaktere. Wahrscheinlich lag es auch daran, dass ich den Krimi diesmal gehört habe. Ich habe immer wieder das Buch zur Hand und das Personenregister, welches ganz am Anfang abgebildet ist, zu Hilfe genommen.
Die Vielzahl an Figuren, die zwei Erzählstränge, Rückblicke in die Vergangenheit, dazu die Perspektive des Täters, die Privatgeschichte von Pia und noch weitere Nebengeschichten machten die 560 Seiten oder 18 Stunden und 25 Minuten sehr komplex - zu komplex meiner Meinung nach.
Außerdem hatte ich beim Hörbuch oftmals das Gefühl, dass manche Aussagen immer und immer wieder wiederholt wurden.
Gefallen haben mir allerdings die Passagen rund um die Besteigung des Mount Everests. Dabei hatte ich das Gefühl dabei zu sein und habe mit allen mitgefiebert.
Da die Autorin sehr detailliert schreibt und viele Themen in ihren Krimi gepackt hat, gab es so einige Längen. War das Privatleben von Oliver im letzten Band der Reihe mehr im Vordergrund, ist es diesmal Pia, die im Mittelpunkt steht. Für mich lebt diese Krimireihe ja besonders wegen dem tollen Ermittlerduos und ich mag Oliver und Pia als Protagonisten sehr. Diesmal war es mir aber fast zu viel an Privaten.
Trotzdem hat mir auch dieser Fall wieder gut gefallen. Der Vorgängerband "Monster" hatte von mir 5 Sterne bekommen. Diesmal vergebe ich allerdings "nur" 3 1/2 Sterne, obwohl ich Oliver Siebeck als Hörbuchsprecher wirklich toll fand, der dem zwölften band der Reihe viel Leben einhauchte.
Fazit:
Nele Neuhaus verwendet oft zu viele Figuren und Themen und schreibt sehr detailliert. In diesem Fall war es mir fast zu viel des Guten. Ob es daran lag, dass ich den Krimi als Hörbuch hörte oder ob sie einfach zu viele Themen und Personen in "Alles wird Asche" gepackt hat, kann ich nicht wirklich beurteilen. Für mich war es leider einer der schwächeren Fälle.....
Nachdem sich Pia im letzten Band ein Sabbatical genommen hat, um ihren Ehemann Christopher nach Südafrika zu begleiten, bekommt es Oliver von Bodenstein mit einem sehr kniffligen Fall zu tun. Der Bauunternehmer Axel Wiesheu, der vor kurzem abgängig gemeldet wurde, nachdem er bei seiner eigenen großen Geburtstagsfeier zum 55. Geburtstag nicht erschien, hängt kopfüber in seinem prestigeträchtigen Bauprojekt, der Appartementsiedlung "FIVE" , von der Decke. Der Mann war in der Upper Class kein Unbekannter und er bleibt nicht der einzige Tote aus dem Kreis der Reichen und Schönen. Kurze Zeit später wird der nächste Tote entdeckt, der wieder kopfüber aufgehängt wurde - diesmal auf einem Baum.
Oliver hat Glück, denn Pia bricht ihren Aufenthalt aus privaten Gründen in Südafrika ab und kehrt zurück an ihren Arbeitsplatz beim KK11 und erhält somit wieder Unterstützung von seiner Kollegin. Schon bald führt die Spur zur Familie Brinkhoff und dem KI Projekt "Prometheus", sowie in deren Vergangenheit, bei der es bei einer Besteigung des Mount Everests zu mehreren Todesfällen kam. Dabei starb auch der Erfinder von "Prometheus" Patrick Brinkhoff.
Es wird viel über Cybersicherheit, KI und Smart Homes geschrieben. Nele Neuhaus nimmt sich immer wieder aktuellen Themen an - trotzdem hat mich alles um die KI und "Prometheus" eher gelangweilt. Darüber hinaus geht es um Geldgier, Rache, falschen Freunden, Macht und Geld.
Wie bei Nele Neuhaus bereits gewohnt wimmelt es hier nur so von Figuren. Ich dachte es wäre bei den letzten Krimis besser geworden, doch in "Alles wird Asche" waren es mir zu viele Charaktere. Wahrscheinlich lag es auch daran, dass ich den Krimi diesmal gehört habe. Ich habe immer wieder das Buch zur Hand und das Personenregister, welches ganz am Anfang abgebildet ist, zu Hilfe genommen.
Die Vielzahl an Figuren, die zwei Erzählstränge, Rückblicke in die Vergangenheit, dazu die Perspektive des Täters, die Privatgeschichte von Pia und noch weitere Nebengeschichten machten die 560 Seiten oder 18 Stunden und 25 Minuten sehr komplex - zu komplex meiner Meinung nach.
Außerdem hatte ich beim Hörbuch oftmals das Gefühl, dass manche Aussagen immer und immer wieder wiederholt wurden.
Gefallen haben mir allerdings die Passagen rund um die Besteigung des Mount Everests. Dabei hatte ich das Gefühl dabei zu sein und habe mit allen mitgefiebert.
Da die Autorin sehr detailliert schreibt und viele Themen in ihren Krimi gepackt hat, gab es so einige Längen. War das Privatleben von Oliver im letzten Band der Reihe mehr im Vordergrund, ist es diesmal Pia, die im Mittelpunkt steht. Für mich lebt diese Krimireihe ja besonders wegen dem tollen Ermittlerduos und ich mag Oliver und Pia als Protagonisten sehr. Diesmal war es mir aber fast zu viel an Privaten.
Trotzdem hat mir auch dieser Fall wieder gut gefallen. Der Vorgängerband "Monster" hatte von mir 5 Sterne bekommen. Diesmal vergebe ich allerdings "nur" 3 1/2 Sterne, obwohl ich Oliver Siebeck als Hörbuchsprecher wirklich toll fand, der dem zwölften band der Reihe viel Leben einhauchte.
Fazit:
Nele Neuhaus verwendet oft zu viele Figuren und Themen und schreibt sehr detailliert. In diesem Fall war es mir fast zu viel des Guten. Ob es daran lag, dass ich den Krimi als Hörbuch hörte oder ob sie einfach zu viele Themen und Personen in "Alles wird Asche" gepackt hat, kann ich nicht wirklich beurteilen. Für mich war es leider einer der schwächeren Fälle.....