Höchst spannend

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gisel Avatar

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Als eine Frau in ihrer brennenden Villa stirbt, ahnt noch keiner, dass dies der Auftakt einer Mordserie ist. Wenig später wird ein Bauunternehmer tot im Rohbau eines Frankfurtert Hochhauses gefunden, kopfüber aufgehängt und dabei qualvoll erstickt. Die Ermittlungen führen das Ermittlerteam um Oliver von Bodenstein und Pia Sander in den Dunstkreis der Familie Brinkhoff. Patrick Brinkhoff, erfolgreicher Entwickler eines KI-Chatbots und Software-Untermehmer, verunglückte vor einigen Jahren tödlich bei einer Himalaya-Besteigung. Bald wird den Ermittlern klar: Sie müssen einen eiskalten und gnadenlosen Mörder stoppen.

Das Buch ist bereits der zwölfte Band der Taunus-Krimi-Reihe. Nicht nur die Bücher sind erfolgreich, auch die Verfilmungen zeigen, dass der Autorin Nele Neuhaus ihr Ruhm bereits voraus eilt. Wie alle bisherigen Bücher überzeugt auch dieses durch eine gut durchdachte Story, ein kompetentes Ermittlerteam, jede Menge Spannung und die Geschichten rund um das Privatleben der Ermittler. Ich jedenfalls habe dieses Buch von der ersten Seite an nicht aus der Hand legen können. Dem Buch vorangestellt ist ein Personenregister sowie ein Stammbaum der Familie Brinkhoff, was sehr hilfreich ist, um die verschiedenen Handlungsstränge richtig einordnen zu können. Der Fall ist sehr komplex, die Autorin schickt den Leser mit seinen Ermittlern auch immer wieder auf eine falsche Spur. Und natürlich gibt es zum Schluss ein nervenzerfetzendes Showdown. Gelungen ist auch der Anteil an Geschehnissen rund um das Privatleben der Ermittler, wobei diesmal Pia im Mittelpunkt steht. Die limitierte Sonderausstattung zieht den Blick sofort auf das Buch.

Dieser Krimi hat mich von der ersten Seite an in seinen ganz besonderen Sog gezogen. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.