kein Krimi für schnelle Lesestunden

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kraberg Avatar

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Es war nicht nur der Einstieg in den Krimi, der mir wegen der vielen Personen nicht leichtgefallen ist, es waren auch die so unterschiedlichen Handlungsstränge. Dabei hat Nele Neuhaus dem Krimi ein Personenverzeichnis und einen Stammbaum der Brinkhoff-Dynastie vorangestellt. Und trotzdem hat mich der Anfang verwirrt.
Aber als ich diese Klippe überwunden hatte, fand ich das Buch spannend. Es ist ein Spiel um Macht und Liebe, dessen Hintergründe lange nicht durchschaubar sind, was das Lesen aber spannend macht.
Es hat mich gefreut, dass Pia nun wieder in Deutschland ist und ihr Sabbatical abgebrochen hat. Denn ihre Spürnase und ihr Engagement werden in diesem Fall ganz sicher gebraucht. Entwickelt der Fall doch schnell eine Eigendynamik. Wie der im Himalaja verunglückte Patrick Brinkhoff schlussendlich tickte, habe ich für mich nicht so richtig werten können. War er nun der große Geber im Hinblick auf seine Freunde? Oder war er dabei berechnend, um JA-Sager für seine Unternehmensstrategie zu sammeln? Trotzdem fand ich es spannend. Darum gibt’s von mir 4 Lese-Sterne.