Komplex, aktuell und sehr spannend
Der zwölfte Taunus-Krimi von Nele Neuhaus überzeugt mit einer vielschichtigen, langsam entfalteten Handlung, die sich Stück für Stück zu einem komplexen Gesamtbild fügt. Durch die wechselnden Perspektiven bleibt die Story anspruchsvoll, aber stets gut nachvollziehbar – genau diese Vielstimmigkeit macht den Fall spannend, ohne ihn unnötig zu verkomplizieren.
Besonders stark ist der Spannungsbogen: Während vor allem der Mittelteil eher ruhig und detailreich ist, zieht das Tempo zum Ende hin enorm an und sorgt für ein packendes Finale. Im Ermittlerteam hat mir diesmal vor allem Pia Sander sehr gut gefallen, die klarer, präsenter und menschlich greifbar wirkt. Kirchhoff zeigt neue, verletzliche Facetten, was sein Charakterprofil bereichert. Bodenstein hingegen rückt etwas in den Hintergrund, bleibt aber ein verlässlicher Teil des Teams.
Alles in allem ist „Alles wird Asche“ ein sehr gut geschriebener, klug konstruierter Krimi, der die Reihe würdig fortsetzt. Die Auflösung ist stimmig, die Themen hochaktuell, und die Figuren entwickeln sich glaubhaft weiter. Ein starker zwölfter Band, der Lust auf mehr macht.
Besonders stark ist der Spannungsbogen: Während vor allem der Mittelteil eher ruhig und detailreich ist, zieht das Tempo zum Ende hin enorm an und sorgt für ein packendes Finale. Im Ermittlerteam hat mir diesmal vor allem Pia Sander sehr gut gefallen, die klarer, präsenter und menschlich greifbar wirkt. Kirchhoff zeigt neue, verletzliche Facetten, was sein Charakterprofil bereichert. Bodenstein hingegen rückt etwas in den Hintergrund, bleibt aber ein verlässlicher Teil des Teams.
Alles in allem ist „Alles wird Asche“ ein sehr gut geschriebener, klug konstruierter Krimi, der die Reihe würdig fortsetzt. Die Auflösung ist stimmig, die Themen hochaktuell, und die Figuren entwickeln sich glaubhaft weiter. Ein starker zwölfter Band, der Lust auf mehr macht.