Komplexer Krimi!

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bellis-perennis Avatar

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Mit diesem Krimi ist das Dutzend der Reihe um Pia Sander und Oliver von Bodenstein voll. Es darf wieder in mehreren Mordfällen, die zunächst nichts gemeinsam zu haben scheinen, ermittelt werden. Wenig später stoßen die Ermittler auf den am Mount Evererst verstorbenen Hightech-Unternehmer Patrick Brinkhoff, der sich mit KI (What else?) beschäftigt hat, und auf dessen Familie, die in einem komplexen Beziehungsgeflecht verstrickt ist. Damit kommt Bewegung in die Sache. Natürlich dürfen Geheimnisse, die besser unentdeckt geblieben wären alte Kränkungen sowie Gerangel um Macht und Geld nicht fehlen.

Es war ja nur eine (kurze) Frage der Zeit, bis sich die KI und das Drumherum der Krimi- und Thrillerliteratur bemächtigen. Da man noch nichts Genaues weiß und alles vermutet, ist hier der Fantasie der AutorInnen kaum eine Grenze gesetzt. Gut, dass Nele Neuhaus nicht ins technische Detail geht. Wir wollen ja Unterhaltung und keine Diplomarbeit.

Wir LeserInnen sind der Polizei immer wieder einen halben oder ganzen Schritt voraus. Doch das macht nichts. Ich finde es ja immer spannend, die manchmal kontroversen Diskussionen der Ermittler zu beobachten.

Wie wir es von Nele Neuhaus gewöhnt sind, braucht sie jede Menge „Personal“, um LeserInnen und Ermittler auf falsche Fährten zu locken.

Pias Privatleben wird einmal mehr viel Platz eingeräumt, was für mich persönlich ein wenig gekürzt werden hätte können. Andererseits, kenne ich die Reihe schon so lange, dass die Protagonisten wie schon länger nicht mehr getroffene Freunde wirken, die sich in der Zwischenzeit weiterentwickelt haben. Immerhin sind seit dem Erscheinen des 11. Band („Monster“) drei Jahre vergangen.

Fazit:

Wieder ein komplexer Krimi mit dem bekannten Ermittler-Duo Pia Sander und Oliver von Bodenstein, dem ich gerne 5 Sterne gebe.