Krimi über KI und wie weit Menschen gehen
4,5 Sterne
Ich war mir nicht sicher, wie schnell es einen neuen Roman mit Pia Sander geben wird, nachdem sie am Ende des letztens Bands eine Pause ankündigte und das Dezernat auch durch einen heftigen Vorfall, in den eine Mitarbeiterin involviert war, schwer getroffen wurde.
Es hat auch drei Jahre gedauert, aber nun ist mit "Alles wird Asche" der 12. Band der Reihe endlich da. Und wie gehabt, werden die wichtigsten Personen gleich zu Beginn mit ihren Berufen oder Funktionen genannt, was mir persönlich immer sehr hilft. In anderen Büchern, wo es das nicht gibt, mach ich mir oft selbst eine Liste. Was mich jedoch gewundert hat ist, dass einige sehr wichtige Personen in dieser Personenliste gar nicht vorkommen! Sind die dann doch so unwesentlich für die Handlung? Wie ist der Bezug zu den anderen Personen, die man in den ersten Kapiteln kennenlernt? Da wird der Leser eine ganze Weile im Dunkeln gelassen. Ebenso hab ich mich gefragt, wie jetzt der Bogen zum Thema KI geschlagen wird, das ja beim Klappentext schon angesprochen wird. Da müssen sowohl die Ermittler als auch die LeserInnen ein bisschen Durchhaltevermögen beweisen.
Das Thema KI ist ja in aller Munde, privat begegnet es mir überall und auch beruflich hat es bei uns schon Einzug gehalten. Daher findet ich es super, dass Nele Neuhaus diese Thematik in ihrem Roman aufgreift, zumal sie das ja sicher nicht erst vor 6 Monaten begonnen hat zu planen. Dafür schon mal großen Respekt, zumal das ja eine extrem schnelllebige Branche ist und sich vom Schreiben der ersten Seite bis zur Publikation vieles geändert hat.
Mit der Umsetzung dann bin ich grundsätzlich zufrieden. Es dauerte zwar einige Zeit, bis so richtig die Ermittlungen in Gang kamen, aber dann war es gewohnt gut. Ich mag Pia und auch Oliver von Bodenstein, und auch von Pias Ex-Mann Henning erfährt man diesmal mehr als zuvor. Wobei ich zwar das Privatleben des Ermittlerteams durchaus auch interessant finde, aber mein Hauptaugenmerk liegt auf der Darstellung des aktuellen Falles.
Und am Ende freue ich mich dann immer schon auf das nächste Wiedersehen mit dem K11 Hofheim.
Ich war mir nicht sicher, wie schnell es einen neuen Roman mit Pia Sander geben wird, nachdem sie am Ende des letztens Bands eine Pause ankündigte und das Dezernat auch durch einen heftigen Vorfall, in den eine Mitarbeiterin involviert war, schwer getroffen wurde.
Es hat auch drei Jahre gedauert, aber nun ist mit "Alles wird Asche" der 12. Band der Reihe endlich da. Und wie gehabt, werden die wichtigsten Personen gleich zu Beginn mit ihren Berufen oder Funktionen genannt, was mir persönlich immer sehr hilft. In anderen Büchern, wo es das nicht gibt, mach ich mir oft selbst eine Liste. Was mich jedoch gewundert hat ist, dass einige sehr wichtige Personen in dieser Personenliste gar nicht vorkommen! Sind die dann doch so unwesentlich für die Handlung? Wie ist der Bezug zu den anderen Personen, die man in den ersten Kapiteln kennenlernt? Da wird der Leser eine ganze Weile im Dunkeln gelassen. Ebenso hab ich mich gefragt, wie jetzt der Bogen zum Thema KI geschlagen wird, das ja beim Klappentext schon angesprochen wird. Da müssen sowohl die Ermittler als auch die LeserInnen ein bisschen Durchhaltevermögen beweisen.
Das Thema KI ist ja in aller Munde, privat begegnet es mir überall und auch beruflich hat es bei uns schon Einzug gehalten. Daher findet ich es super, dass Nele Neuhaus diese Thematik in ihrem Roman aufgreift, zumal sie das ja sicher nicht erst vor 6 Monaten begonnen hat zu planen. Dafür schon mal großen Respekt, zumal das ja eine extrem schnelllebige Branche ist und sich vom Schreiben der ersten Seite bis zur Publikation vieles geändert hat.
Mit der Umsetzung dann bin ich grundsätzlich zufrieden. Es dauerte zwar einige Zeit, bis so richtig die Ermittlungen in Gang kamen, aber dann war es gewohnt gut. Ich mag Pia und auch Oliver von Bodenstein, und auch von Pias Ex-Mann Henning erfährt man diesmal mehr als zuvor. Wobei ich zwar das Privatleben des Ermittlerteams durchaus auch interessant finde, aber mein Hauptaugenmerk liegt auf der Darstellung des aktuellen Falles.
Und am Ende freue ich mich dann immer schon auf das nächste Wiedersehen mit dem K11 Hofheim.