Suche nach einem grausamen Serienmörder
Es ist der mittlerweile 12.Fall für das Team um Bodenstein und Sander. Dass sie es mit wieder einmal mit einem Serienmörder zu tun haben, ist ihnen erst einmal nicht klar. Die Morde sind grausam, raffiniert, präzise geplant. Nele Neuhaus lässt gewohnt souverän verschiedene Handlungsstränge zusammenlaufen. Zugegeben, anfangs musste ich schon mal im Personenregister oder im Stammbaum nachschauen, um die Übersicht zu behalten. Aber Abschnitt für Abschnitt bekommen die Personen schärfere Konturen. Und da verstecken sich hinter blendenden Fassaden durchaus tiefe Abgründe. Wenn es um viel Geld geht, zerstört Gier schnell Loyalität. Die Handlung ist komplex, sehr spannend. Wie gewohnt nimmt auch das Privatleben der beiden Kommissare seinen Platz ein. Dieses Mal geht es vor Allem um Pia Sander, die privat einiges zu bewältigen hat. Ich mag es schon, wie Nele Neuhaus die Protagonisten menschlich und nahbar macht. Das macht die Reihe mit aus. Etwas weniger hätte mir aber gereicht. Aber unterm Strich fand ich auch diesen Taunuskrimi sehr gut. Ich freue mich schon auf den 13.Fall.