Ideales Bild
Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen. Ich habe es nach gut der Hälfte abgebrochen, weil ich zunehmend den Eindruck hatte, dass die Autorin vor allem ihr eigenes, sehr diszipliniertes Selbstmanagement präsentiert und sich dafür ein Stück weit selbst feiert.
Grundsätzlich finde ich die Themen, die sie anspricht, durchaus wichtig und interessant. Allerdings hatte ich beim Lesen immer wieder das Gefühl, dass vieles sehr aus der Perspektive einer Person betrachtet wird, die über die nötigen zeitlichen und finanziellen Möglichkeiten verfügt, diese Dinge auch tatsächlich so umzusetzen. Sei es, bestimmte Gewohnheiten in den Alltag zu integrieren, sich ausführlich mit einzelnen Themen zu beschäftigen oder entsprechende Recherchen anzustellen – nicht jeder hat diese Ressourcen zur Verfügung. Dadurch wirkte manches auf mich eher wie ein idealisiertes Lebenskonzept als wie eine Hilfestellung, die sich tatsächlich auf unterschiedliche Lebenssituationen übertragen lässt.
Außerdem hätte ich mir bei einigen der angerissenen Themen mehr Tiefe gewünscht. Es werden verschiedene Dinge als besonders gesundheitsfördernd vorgestellt, aber für mich blieb häufig die Frage offen: **Warum eigentlich?** Was genau bewirken diese Maßnahmen und Gewohnheiten, und was sagt die wissenschaftliche Forschung dazu? Statt einer tiefergehenden Auseinandersetzung hatte ich oft das Gefühl, dass die Autorin vor allem erzählt, was für sie funktioniert.
Nach der Hälfte war für mich deshalb der Punkt erreicht, an dem ich mich gefragt habe, was ich persönlich eigentlich aus dem Buch mitnehmen kann. Leider war die Antwort darauf nicht viel. Das eigentlich wichtige Thema – wie wir aktiv etwas für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden tun können – ging für mich zunehmend in einer sehr stark inszenierten Darstellung des eigenen Lebensstils unter.
Schade, denn die Grundidee des Buches und viele der angesprochenen Themen hätten durchaus Potenzial gehabt. Für mich wurde daraus jedoch zu sehr ein gefeiertes Selbstbildnis und zu wenig eine fundierte und hilfreiche Auseinandersetzung mit einem wichtigen Thema.
Grundsätzlich finde ich die Themen, die sie anspricht, durchaus wichtig und interessant. Allerdings hatte ich beim Lesen immer wieder das Gefühl, dass vieles sehr aus der Perspektive einer Person betrachtet wird, die über die nötigen zeitlichen und finanziellen Möglichkeiten verfügt, diese Dinge auch tatsächlich so umzusetzen. Sei es, bestimmte Gewohnheiten in den Alltag zu integrieren, sich ausführlich mit einzelnen Themen zu beschäftigen oder entsprechende Recherchen anzustellen – nicht jeder hat diese Ressourcen zur Verfügung. Dadurch wirkte manches auf mich eher wie ein idealisiertes Lebenskonzept als wie eine Hilfestellung, die sich tatsächlich auf unterschiedliche Lebenssituationen übertragen lässt.
Außerdem hätte ich mir bei einigen der angerissenen Themen mehr Tiefe gewünscht. Es werden verschiedene Dinge als besonders gesundheitsfördernd vorgestellt, aber für mich blieb häufig die Frage offen: **Warum eigentlich?** Was genau bewirken diese Maßnahmen und Gewohnheiten, und was sagt die wissenschaftliche Forschung dazu? Statt einer tiefergehenden Auseinandersetzung hatte ich oft das Gefühl, dass die Autorin vor allem erzählt, was für sie funktioniert.
Nach der Hälfte war für mich deshalb der Punkt erreicht, an dem ich mich gefragt habe, was ich persönlich eigentlich aus dem Buch mitnehmen kann. Leider war die Antwort darauf nicht viel. Das eigentlich wichtige Thema – wie wir aktiv etwas für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden tun können – ging für mich zunehmend in einer sehr stark inszenierten Darstellung des eigenen Lebensstils unter.
Schade, denn die Grundidee des Buches und viele der angesprochenen Themen hätten durchaus Potenzial gehabt. Für mich wurde daraus jedoch zu sehr ein gefeiertes Selbstbildnis und zu wenig eine fundierte und hilfreiche Auseinandersetzung mit einem wichtigen Thema.