Die Angst vor dem weißen Pfau
Plakativ erregt schon das Titelbild Aufmerksamkeit. Mit treffsicherer Beobachtungsgabe und unbändiger Formulierungslust lässt uns die Autorin an Almas Kindheitserinnerungen teilhaben, gebrochen durch eine noch unbenannte Desillusionierung. Aus der Sicht eines Kindes, das die Zusammenhänge nicht versteht, deutet sie die Auflösung des jugoslawischen Staats und den darauf folgenden Krieg an.