Ein Porträt zwischen Erinnerung und Zerfall
Ich war von der ersten Seite an von der Tonalität dieses Textes gefangen. Diese langsame, fast meditative Wehmut hat mich tief in Almas Welt hineingezogen. Besonders beeindruckend finde ich, wie die Autorin die Landschaft nutzt, um Almas Einsamkeit greifbar zu machen. Die Bilder der verfallenen Ferienhäuser und der Fahne des Dinamo Zagreb sind Symbole einer untergegangenen Welt, die Almas Gegenwart noch immer durchdringen.
Spannend finde ich die Frage, ob dieser wehmütige Tonfall auch erhalten bleibt, wenn die Geschichte stärker in die Gegenwart rückt. Bisher ist die Verschmelzung der Zeitebenen – die ritualisierten Reisen auf die Insel und die Wahrnehmung des Hier und Jetzt – absolut nahtlos und stimmig. Alma ist für mich eine faszinierende Protagonistin: ein Mensch zwischen den Welten, der die Fragilität der eigenen Existenz spürt.
Für mich ist „Alma“ schon jetzt ein eindringliches Porträt über die Suche nach Zugehörigkeit. Wer Triest liebt oder mehr über die komplexen Identitäten an Italiens östlicher Grenze erfahren möchte, kommt an diesem Buch nicht vorbei.
Spannend finde ich die Frage, ob dieser wehmütige Tonfall auch erhalten bleibt, wenn die Geschichte stärker in die Gegenwart rückt. Bisher ist die Verschmelzung der Zeitebenen – die ritualisierten Reisen auf die Insel und die Wahrnehmung des Hier und Jetzt – absolut nahtlos und stimmig. Alma ist für mich eine faszinierende Protagonistin: ein Mensch zwischen den Welten, der die Fragilität der eigenen Existenz spürt.
Für mich ist „Alma“ schon jetzt ein eindringliches Porträt über die Suche nach Zugehörigkeit. Wer Triest liebt oder mehr über die komplexen Identitäten an Italiens östlicher Grenze erfahren möchte, kommt an diesem Buch nicht vorbei.