Einfühlsame Geschichte

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dana09 Avatar

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Am Anfang der Leseprobe rätselte ich, auf welche Insel Alma fährt. Handelt es sich um eine, die zu Ex-Jugoslawien gehörte? Das erschien mir naheliegend, da von Militärs, Funktionären und Säuberungen zu lesen war.

Es ist April, außerhalb der Saison, als sich Alma als einzige Passagierin auf dem Boot vom Festland zur Insel befindet. Dabei gehen ihr viele Gedanken an ihre und die Vergangenheit ihrer Eltern durch den Kopf.

Mit "Alma" ist Federica Manzon eine eindrucksvolle Geschichte gelungen. Atmosphärisch dicht werden Umgebung und Menschen geschildert.
Der Schreibstil ist flüssig, gut lesbar und gefällt mir sehr gut.

Das Buchcover mit dem strahlend blauen Himmel bringt den Leser sofort in den sommerlichen Süden.