Himmel, Meer und verlorene Jahre
Der Text zeichnet ein eindringliches Porträt von Alma, deren Leben zwischen Erinnerung, Familie und der Suche nach Zugehörigkeit pendelt. Schon die ersten Absätze transportieren eine Atmosphäre der Einsamkeit und Fremdheit: Alma wandert allein durch ein verlassenes Insel-Dorf, beobachtet die zerfallenen Ferienhäuser, die Einschusslöcher und die Fahne des Dinamo Zagreb – Symbole einer Geschichte, die ihre Gegenwart durchdringen. Der Autor schafft es, die Landschaft nicht nur als physische Kulisse, sondern als Spiegel von Almas innerer Verfassung zu nutzen: die Insel ist unnahbar, das Meer unruhig, der Himmel hell, aber zugleich melancholisch.
Besonders eindrucksvoll ist die Verschmelzung von Vergangenheit und Gegenwart. Erinnerungen an Kindheit und Vater, an flüchtige Begegnungen und ritualisierte Reisen auf die Insel, werden nahtlos mit der Wahrnehmung des gegenwärtigen Moments verwoben. Alma erscheint als Mensch zwischen den Welten: einerseits Kind, das den Vater bewundert und den Pionieralltag erlebt, andererseits Erwachsene, die die Fragilität ihrer eigenen Existenz spürt. Die Autorin/der Autor beschreibt präzise die Nuancen von Familienbeziehungen – die Widersprüchlichkeit der Eltern, die rätselhaften, charmanten wie unberechenbaren Züge des Vaters, die Ordnung und Unruhe im Leben der Mutter. Diese Mischung aus Fürsorge, Strenge und Unberechenbarkeit prägt Almas Wahrnehmung der Welt, ihre Flüchtigkeit und ihr Fremdheitsgefühl.
Besonders eindrucksvoll ist die Verschmelzung von Vergangenheit und Gegenwart. Erinnerungen an Kindheit und Vater, an flüchtige Begegnungen und ritualisierte Reisen auf die Insel, werden nahtlos mit der Wahrnehmung des gegenwärtigen Moments verwoben. Alma erscheint als Mensch zwischen den Welten: einerseits Kind, das den Vater bewundert und den Pionieralltag erlebt, andererseits Erwachsene, die die Fragilität ihrer eigenen Existenz spürt. Die Autorin/der Autor beschreibt präzise die Nuancen von Familienbeziehungen – die Widersprüchlichkeit der Eltern, die rätselhaften, charmanten wie unberechenbaren Züge des Vaters, die Ordnung und Unruhe im Leben der Mutter. Diese Mischung aus Fürsorge, Strenge und Unberechenbarkeit prägt Almas Wahrnehmung der Welt, ihre Flüchtigkeit und ihr Fremdheitsgefühl.