Spannend
Schon die ersten Seiten haben eine ruhige, melancholische Stimmung aufgebaut, die mich sofort nach Triest gezogen hat. Die Stadt wirkt fast wie eine eigene Figur, voller Geschichte, Zwischenräume und Erinnerungen. Almas Rückkehr und die Begegnung mit Vili fühlen sich leise und aufgeladen zugleich an, ohne pathetisch zu werden. Auch wenn ich nur einen Teil gelesen habe, blieb bei mir vor allem das Gefühl von Verlust, Herkunft und ungeklärten Gefühlen hängen – ein stiller, dichter Roman, der eher nachhallt als laut erzählt.