Alma und Vili

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pusteblümchen Avatar

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Im Mittelpunkt der Handlung stehen Alma und Vili, die ihre Kindheit zur Zeit des Krieges in Jugoslawien gemeinsam in Triest verbracht haben. Alma hat später Triest verlassen und kehrt erst nach dem Tod ihres Vaters zurück.
Damit beginnt eine Suche nach der eigenen Identität, die Frage danach wie sehr unsere Herkunft uns prägt und beeinflusst.
Die Beschreibung von Almas Jugendjahren ist wunderschön zu lesen und hat in mir ein nostalgisches Gefühl hervorgerufen. Weniger schön sind die Grausamkeiten des Krieges, die mir sehr unter die Haut gegangen sind.
Das Buch erfordert einiges an Konzentration, da die zeitliche Abfolge nicht chronologisch erfolgt und es eine Menge zeitliche oder örtliche Sprünge gibt. Zunächst hat mich das verwirrt und ich habe dadurch ein wenig gebraucht, um in der Handlung anzukommen.
Dennoch lohnt sich das Lesen sehr, da anhand von Alma ein Stück Geschichte einfangen wird mit dem ich mich bisher noch nicht beschäftigt hatte.