Almas Vergangenheit
In dem ruhig und sensibel geschriebenen Roman „Alma“ von Federica Manzon geht es um eine junge Frau, Alma, die nach dem Tod ihres Vaters in ihren Heimatort Triest zurück um die letzten Angelegenheiten und das Erbe ihres Vaters zu regeln. Dabei kommen viele Erinnerungen an ihre Kindheit und ihr Aufwachsen in Triest wieder hoch. Sie erinnert sich an die Zeit mit ihren Großeltern, bei denen sie viel Zeit verbracht und wo sie sich geborgen gefühlt hat. An ihren Vater, der immer wieder mal für längere Zeit verschwand und an ihre Jugendliebe Vili. Es ist ein Buch über Almas Herkunft, ihre Leben bei den Großeltern und bei ihren Eltern und wie diese ihr Leben beeinflusst haben. Am Anfang ist es aufgrund der vielen Zeitsprünge stellenweise etwas schwierig zu lesen, aber wenn man sich daran gewöhnt hat, ist Almas Geschichte einfach nur schön und hallt lange nach.