Anspruchsvoll
Der Roman "Alma" der Autorin Frederica Manzon spielt vorwiegend in Triest und behandelt die zentralen Themen Identitätssuche, politische Umbrüche und persönliche Konflikte.
Es finden immer wieder zeitliche Sprünge statt, die von Almas Kindheit bis in die Gegendwart andauern. Dabei befasst sich die Autorin insbesondere mit dem Krieg und dem Zerfall des ehemaligen Jugoslawiens. Wie wirkte sich diese Zeit auf die Menschen in Triest aus, welche Haltung hatten Almas großbürgerliche Großeltern dazu und wie hat sich die politische Zerissenheit auf Almas Identität ausgeprägt?
Schon nach den ersten Seiten war mir klar, dass dies kein einfacher Roman zum Nebenbeilesen sein würde. Die dichte Atmosphäre erzeugt die Autorin weniger durch aufregende Wendungen, sondern eher durch strukturierte und teils sehr verschachtelte Sätze. An manchen Stellen war mir nicht ganz klar, wie das Ganze zusammenpassen soll. Besonders nach der Hälfte des Roman hatte ich noch diverse Fragezeichen in meinem Kopf, die sich am Ende größtenteils aufgelöst haben.
Besonders schön fand ich die eingefügten Fotos, die mehr Bezug schafften.
Fazit: Der Roman ist sehr anspruchsvoll und ist nicht immer einfach zu verstehen, wenn man die historischen Hintergründe nicht so gut kennt. Aufgrund des malerischen Covers und des Klappentexts habe ich etwas anderes erwartet. Jedoch fand ich das zentrale Thema der Identität und die Beschreibung Triests gelungen.
Es finden immer wieder zeitliche Sprünge statt, die von Almas Kindheit bis in die Gegendwart andauern. Dabei befasst sich die Autorin insbesondere mit dem Krieg und dem Zerfall des ehemaligen Jugoslawiens. Wie wirkte sich diese Zeit auf die Menschen in Triest aus, welche Haltung hatten Almas großbürgerliche Großeltern dazu und wie hat sich die politische Zerissenheit auf Almas Identität ausgeprägt?
Schon nach den ersten Seiten war mir klar, dass dies kein einfacher Roman zum Nebenbeilesen sein würde. Die dichte Atmosphäre erzeugt die Autorin weniger durch aufregende Wendungen, sondern eher durch strukturierte und teils sehr verschachtelte Sätze. An manchen Stellen war mir nicht ganz klar, wie das Ganze zusammenpassen soll. Besonders nach der Hälfte des Roman hatte ich noch diverse Fragezeichen in meinem Kopf, die sich am Ende größtenteils aufgelöst haben.
Besonders schön fand ich die eingefügten Fotos, die mehr Bezug schafften.
Fazit: Der Roman ist sehr anspruchsvoll und ist nicht immer einfach zu verstehen, wenn man die historischen Hintergründe nicht so gut kennt. Aufgrund des malerischen Covers und des Klappentexts habe ich etwas anderes erwartet. Jedoch fand ich das zentrale Thema der Identität und die Beschreibung Triests gelungen.