Ein Roman, den es zu erobern gilt
Oder vielmehr die Handlung desselben. Obwohl selbst mit Wurzeln im Osten Europas (wenn auch geographisch sehr weit weg von denen Almas) und daher stets interessiert und informiert über die Lage und die Vergangenheit anderer Länder hinter dem Eisernen Vorhang, so auch des ehemaligen Jugoslawiens, hat es hier eine ganze Weile gedauert, bis ich durchgestiegen bin. Bis ich so ungefähr verstanden habe, um was es geht.
Ich begann es zu lesen mit der Erwartung, dass es (auch) um die Stadt Triest als Tor zum Osten geht,, aber so explizit habe ich das nie empfunden. Es war für mich ein eher abstrakter Ort der Wiederkehr für Alma, ihren Vater und auch Vili, wenn sie sich ein bisschen herausziehen wollten aus den Unruhen auf dem Balkan.
Denn innerhalb dieser ist der Roman ansiedelt: in den Jahren vor und nach 1990, in denen es in Jugoslawien brodelte und dann knallte. Mir war schon klar, dass dies ein Roman ist und kein Einblick in die Zeitgeschichte, aber davon steckte so wenig darin, dass ich streckenweise sehr verwirrt war, was meine Lesebegeisterung immerr wieder stark einschränkte.
Dennoch bin ich der Meinung, dass Federica Manzon eine kraftvolle Autorin ist, die etwas mitzuteilen hat. Hier jedoch ist es - so mein Eindruck- jedoch so unkontrolliert aus ihr herausgebrodelt, dass ihre Leser ihre liebe Mühe damit haben, allen Wendungen Handlung zu folgen. Ich habe sehr viel Zeit mit diesem Roman verbracht und trotzdem konnte ich nicht jeder einzelnen ihrer Ausführungen folgen.
Ich begann es zu lesen mit der Erwartung, dass es (auch) um die Stadt Triest als Tor zum Osten geht,, aber so explizit habe ich das nie empfunden. Es war für mich ein eher abstrakter Ort der Wiederkehr für Alma, ihren Vater und auch Vili, wenn sie sich ein bisschen herausziehen wollten aus den Unruhen auf dem Balkan.
Denn innerhalb dieser ist der Roman ansiedelt: in den Jahren vor und nach 1990, in denen es in Jugoslawien brodelte und dann knallte. Mir war schon klar, dass dies ein Roman ist und kein Einblick in die Zeitgeschichte, aber davon steckte so wenig darin, dass ich streckenweise sehr verwirrt war, was meine Lesebegeisterung immerr wieder stark einschränkte.
Dennoch bin ich der Meinung, dass Federica Manzon eine kraftvolle Autorin ist, die etwas mitzuteilen hat. Hier jedoch ist es - so mein Eindruck- jedoch so unkontrolliert aus ihr herausgebrodelt, dass ihre Leser ihre liebe Mühe damit haben, allen Wendungen Handlung zu folgen. Ich habe sehr viel Zeit mit diesem Roman verbracht und trotzdem konnte ich nicht jeder einzelnen ihrer Ausführungen folgen.