Ein stilles Buch, das man miterlebt
Ich muss zugeben: „Alma“ ist kein Roman für zwischendurch. Zu Beginn verlangt das Buch Aufmerksamkeit; die häufigen Zeitsprünge und wechselnden Konstellationen wirkten auf mich zunächst wie eine distanzierte Auflistung. Doch wer geduldig bleibt, wird nach dem ersten Viertel mit einem Sog belohnt, der einen nicht mehr loslässt.
Was mich am meisten berührt hat, ist die Art und Weise, wie die Landschaft Almas innere Verfassung spiegelt. Die Melancholie der Inseln und die Unruhe des Meeres machten ihre Suche nach Zugehörigkeit für mich absolut greifbar. Es ist ein Buch, das entschleunigt und gleichzeitig wichtige Fragen anstößt: Wie sehr definiert uns unsere Herkunft? Und wie viel Mut braucht es, den eigenen Weg in einer zerrütteten Welt zu gehen?
Das Cover zeigt eine moderne Grafik ein perfektem Kontrast zum historischen Kern. Ich persönlich finde es sehr gelungen, da es zeigt, dass Almas Themen (Identität und Grenzen) aktueller denn je sind.
Der Roman spart die Grausamkeiten des Krieges jenseits der Grenze nicht aus. Die Schilderungen von Gewalt und Verlust sind intensiv und gehen unter die Haut.
Ein stilles und intensives Buch. Ein Buch, das bleibt – auch wenn die letzte Seite längst umgeschlagen ist.
Was mich am meisten berührt hat, ist die Art und Weise, wie die Landschaft Almas innere Verfassung spiegelt. Die Melancholie der Inseln und die Unruhe des Meeres machten ihre Suche nach Zugehörigkeit für mich absolut greifbar. Es ist ein Buch, das entschleunigt und gleichzeitig wichtige Fragen anstößt: Wie sehr definiert uns unsere Herkunft? Und wie viel Mut braucht es, den eigenen Weg in einer zerrütteten Welt zu gehen?
Das Cover zeigt eine moderne Grafik ein perfektem Kontrast zum historischen Kern. Ich persönlich finde es sehr gelungen, da es zeigt, dass Almas Themen (Identität und Grenzen) aktueller denn je sind.
Der Roman spart die Grausamkeiten des Krieges jenseits der Grenze nicht aus. Die Schilderungen von Gewalt und Verlust sind intensiv und gehen unter die Haut.
Ein stilles und intensives Buch. Ein Buch, das bleibt – auch wenn die letzte Seite längst umgeschlagen ist.