Ernste Themen leichtfüßig erzählt
"Alma" von Federica Manzon hat mich sehr überrascht. Ich habe mir einen oberflächlichen Roman mit einer verlorenen und wiedergefundenen Liebe erwartet. Doch zum Glück wurde ich in meiner Annahme nicht bestätigt. Der Roman ist alles andere als oberflächlich. "Alma" erzählt von der gleichnamigen Protagonistin und wie sie nach dem Tod ihres Vaters in ihre "Heimat" zurückkehrt. Heimat setze ich mit Absicht unter Anführungszeichen, da Alma eine Heimatlose ist. Das ist auch Teil der Geschichte die von ihrer Vergangenheit und von der Gegenwart erzählt. In ihrer Vergangenheit erfahren wie viel über Alma und den gleichaltrigen Vili der aus dem Nichts von ihrem Vater zu ihnen nach Hause geholt wird und kurzerhand lange Zeit dort lebt.
Zwischen Erwachsenwerden, erste sexuelle Erfahrungen, Selbstfindung, Familiengeschichte, Politik und Krieg lernen wir Alma kennen. So ernst diese Themen klingen, schafft es Federica Manzon das Buch so elegant leichtfüßig zu gestalten, dass man nur so durch den Roman fliegt und immer weiterlesen möchte. Zudem gibt es im letzten Drittel die eine oder andere Pikante Enthüllung die mich sehr überrascht hat.
Zwischen Erwachsenwerden, erste sexuelle Erfahrungen, Selbstfindung, Familiengeschichte, Politik und Krieg lernen wir Alma kennen. So ernst diese Themen klingen, schafft es Federica Manzon das Buch so elegant leichtfüßig zu gestalten, dass man nur so durch den Roman fliegt und immer weiterlesen möchte. Zudem gibt es im letzten Drittel die eine oder andere Pikante Enthüllung die mich sehr überrascht hat.