Es ist okay

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frali Avatar

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„Alma“ von Federica Manzon

Ich habe „Alma“ von Federica Manzon (Pfaueninsel Verlag, 315 Seiten) gelesen. Nach dem Tod ihres Vaters kehrt Alma zurück nach Triest – dort begegnet sie nicht nur ihrer Vergangenheit, sondern auch ihrer Jugendliebe Vili, der ihr das Erbe übergeben soll. Dabei werden viele Erinnerungen wach und alte Gefühle neu aufgewühlt.
Die Geschichte hat eine ruhige, nachdenkliche Atmosphäre und greift ein emotionales Thema auf, das viel Raum für Erinnerungen und persönliche Entwicklungen lässt.
Leider hat mich der Roman persönlich nicht ganz abgeholt. Trotz der interessanten Handlung fiel es mir schwer, eine Verbindung zu den Figuren aufzubauen, und an einigen Stellen wirkte die Geschichte etwas distanziert und zog sich ein wenig.
Dennoch ist das Buch sicherlich für Leser*innen geeignet, die ruhige und tiefgründige Geschichten mögen und sich gerne auf leise Erzählungen einlassen.