Historisch dicht und anspruchsvoll
Alma von Federica Manzon ist ein literarisch anspruchsvoller Roman, der viel Aufmerksamkeit und Geduld verlangt. Die Autorin verwebt eine dichte Erzählweise mit zahlreichen historischen Details, die dem Buch zwar Tiefe verleihen, es aber gleichzeitig nicht gerade zu einer leichten Lektüre machen.
Beim Lesen wird schnell deutlich, dass hier weniger eine klassische, leicht zugängliche Geschichte erzählt wird, sondern vielmehr ein vielschichtiges Bild entsteht, das man sich Stück für Stück erschließen muss. Gerade die Vielzahl an Hintergründen und Bezügen kann stellenweise fordernd sein.
Der oft gezogene Vergleich mit Meine geniale Freundin von Elena Ferrante erscheint mir dabei etwas weit hergeholt. Während Ferrantes Werk stark von lebendigen Figuren und emotionaler Nähe lebt, bleiben die Charaktere in Alma eher auf Distanz. Sie wirken schwer greifbar und entwickeln für mich nicht die gleiche Tiefe oder Bindung.
Ein literarisch dichter Roman, der auch als historisches Zeugnis dient, auf den man sich aber einlassen muss.
Beim Lesen wird schnell deutlich, dass hier weniger eine klassische, leicht zugängliche Geschichte erzählt wird, sondern vielmehr ein vielschichtiges Bild entsteht, das man sich Stück für Stück erschließen muss. Gerade die Vielzahl an Hintergründen und Bezügen kann stellenweise fordernd sein.
Der oft gezogene Vergleich mit Meine geniale Freundin von Elena Ferrante erscheint mir dabei etwas weit hergeholt. Während Ferrantes Werk stark von lebendigen Figuren und emotionaler Nähe lebt, bleiben die Charaktere in Alma eher auf Distanz. Sie wirken schwer greifbar und entwickeln für mich nicht die gleiche Tiefe oder Bindung.
Ein literarisch dichter Roman, der auch als historisches Zeugnis dient, auf den man sich aber einlassen muss.