Kein Sommermärchen, sondern politische Aufarbeitung
Bei diesem Buch hatte ich, ausgelöst durch das Cover und die ersten Seiten der Leseprobe, eine ganz andere Erwartung. Ich hatte eine sommerliche Erzählung über Triest und die Familiengeschichte der Protagonistin erwartet, jedoch taucht das Buch viel tiefer in Historie und ehemalige politische Ereignisse ein, als gedacht.
Vor dem Hintergrund eigener Erfahrungen in Italien und insbesondere auch eines sommerlichen Aufenthaltes in Triest, hatte ich mich auf ein neues Bild auf Triest als Grenzstadt gefreut. Beim Lesen erhalten habe ich jedoch eine Ansammlung von Eindrücken über den Balkan-Konflikt, den Krieg rund um Jugoslawien und sehr spezielle Andeutungen über die Unterschiede der dortigen Kulturen und Landsleute. Dies hat mir das Lesen zugegebener Maßen sehr erschwert. Über den Zerfall von Jugoslawien, über die Unterschiede in Leuten und Leben sowie die politischen Hintergründe wusste ich bislang nur rudimentär etwas. Ich bin jedoch interessiert und durchaus lernwillig. Leider setzt der Roman ein gewisses Vorwissen voraus, um der Handlung optimal folgen zu können. Hilfsmittel wie ein Glossar, ein Zeitstrahl oder auch eine Karte sind nicht vorhanden, sodass ich oftmals nicht genau wusste, wo man sich geographisch befindet und nebenbei recherchieren musste, in welcher politischen Gemengelage man sich zu einem bestimmten Zeitpunkt befand.
Der Schreibstil ist nicht immer leicht zu lesen, so manchen Satz musste ich doppelt lesen. Die Sprache ist eher ein Erlebnis, mit schönen Beschreibungen, anstatt eines schnell zu lesenden Textes. So kann man den Roman nicht „mal eben“ lesen, sondern muss sich konzentriert auf die Zeilen einlassen.
Leider hat sich mein Gefühl von „ich finde mich hier nicht richtig zu recht“ durch das Buch bis zum Schluss durchzogen. Die Charaktere blieben für mich nicht greifbar, manchmal habe ich auch ganze Passagen beim Lesen „ausgeblendet“, um den vermeintlich roten Faden durch Almas Leben folgen zu können.
Mein Fazit: Etwas schwere Kost mit sicherlich einer künstlerischen Sprache, jedoch für mich bis zum Schluss unzugänglich geblieben
Vor dem Hintergrund eigener Erfahrungen in Italien und insbesondere auch eines sommerlichen Aufenthaltes in Triest, hatte ich mich auf ein neues Bild auf Triest als Grenzstadt gefreut. Beim Lesen erhalten habe ich jedoch eine Ansammlung von Eindrücken über den Balkan-Konflikt, den Krieg rund um Jugoslawien und sehr spezielle Andeutungen über die Unterschiede der dortigen Kulturen und Landsleute. Dies hat mir das Lesen zugegebener Maßen sehr erschwert. Über den Zerfall von Jugoslawien, über die Unterschiede in Leuten und Leben sowie die politischen Hintergründe wusste ich bislang nur rudimentär etwas. Ich bin jedoch interessiert und durchaus lernwillig. Leider setzt der Roman ein gewisses Vorwissen voraus, um der Handlung optimal folgen zu können. Hilfsmittel wie ein Glossar, ein Zeitstrahl oder auch eine Karte sind nicht vorhanden, sodass ich oftmals nicht genau wusste, wo man sich geographisch befindet und nebenbei recherchieren musste, in welcher politischen Gemengelage man sich zu einem bestimmten Zeitpunkt befand.
Der Schreibstil ist nicht immer leicht zu lesen, so manchen Satz musste ich doppelt lesen. Die Sprache ist eher ein Erlebnis, mit schönen Beschreibungen, anstatt eines schnell zu lesenden Textes. So kann man den Roman nicht „mal eben“ lesen, sondern muss sich konzentriert auf die Zeilen einlassen.
Leider hat sich mein Gefühl von „ich finde mich hier nicht richtig zu recht“ durch das Buch bis zum Schluss durchzogen. Die Charaktere blieben für mich nicht greifbar, manchmal habe ich auch ganze Passagen beim Lesen „ausgeblendet“, um den vermeintlich roten Faden durch Almas Leben folgen zu können.
Mein Fazit: Etwas schwere Kost mit sicherlich einer künstlerischen Sprache, jedoch für mich bis zum Schluss unzugänglich geblieben