Auf alten Wegen zu sich selbst
Die Leseprobe von „Alte Pfade“ hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Schon der Beginn in den dunklen, einsamen Highlands erzeugt eine besondere Spannung. Lilianes Vater ist erneut verschwunden, weil er seine letzte Wanderung unbedingt fortsetzen möchte, während sie ihm voller Sorge folgt. Der Gedanke, dass er gegen seine vergehende Zeit anwandert und noch einmal von Ben Hope zu den Orkneyinseln blicken möchte, hat mich sehr berührt. Gleichzeitig ist Liliane selbst eine spannende und widersprüchliche Figur. Nach zwanzig Ehejahren hat sie ihren Mann verlassen, ihr Sohn möchte keinen Kontakt zu ihr, und hinter ihrer scheinbaren Stärke verbergen sich alte Verletzungen und eine große Einsamkeit. Besonders eindringlich fand ich, wie sehr sie gelernt hat, Gefühle nicht zu zeigen, und wie stark der frühe Tod ihrer Mutter ihr Leben bis heute prägt. Die Reise nach Schottland scheint deshalb nicht nur ein letzter gemeinsamer Weg mit ihrem Vater zu werden, sondern auch eine Reise in Lilianes eigene Vergangenheit.
Ich bin sehr gespannt darauf, welche Erinnerungen, unausgesprochenen Wahrheiten und alten Verletzungen auf den gemeinsamen Pfaden sichtbar werden. Der atmosphärische Schreibstil und die raue Landschaft haben mich bereits auf den ersten Seiten vollkommen mitgenommen. Sehr gerne würde ich Liliane und ihren Vater auf dieser besonderen Reise begleiten und herausfinden, ob sie einander und vielleicht auch sich selbst noch einmal neu begegnen können.
Ich bin sehr gespannt darauf, welche Erinnerungen, unausgesprochenen Wahrheiten und alten Verletzungen auf den gemeinsamen Pfaden sichtbar werden. Der atmosphärische Schreibstil und die raue Landschaft haben mich bereits auf den ersten Seiten vollkommen mitgenommen. Sehr gerne würde ich Liliane und ihren Vater auf dieser besonderen Reise begleiten und herausfinden, ob sie einander und vielleicht auch sich selbst noch einmal neu begegnen können.