Ein letzter Weg, ein neuer Aufbruch
Der Klappentext von „Alte Pfade" verspricht einen leisen, emotional dichten Roman: Eine Tochter begleitet ihren 89-jährigen Vater auf seinem letzten Weg durch die schottischen Highlands. Der Schreibstil dürfte atmosphärisch und einfühlsam sein – ganz auf das Innenleben der Figuren fokussiert statt auf äußere Dramatik. Spannung entsteht aus der Wanderung und den lange verschwiegenen Familiengeheimnissen: Kriegskindheit, früher Verlust, ungelebte Nähe. Liliane und ihr Vater wirken schon jetzt als vielschichtige, glaubwürdige Charaktere. Ich erwarte eine berührende Geschichte über Versöhnung und würde gerne weiterlesen, um zu erfahren, wie beide zueinanderfinden.