Eine Reise, die neugierig macht
Das Cover gefällt mir richtig gut. Ich mag die Kombination aus der etwas nostalgisch wirkenden Landschaft und der modernen, auffälligen Typografie. Es passt für mich gut zu einer Geschichte, in der es darum geht, alte Wege noch einmal zu gehen und gleichzeitig auf das eigene Leben zurückzublicken.
Der Einstieg hat mich direkt neugierig gemacht: Ein fast 90-jähriger Vater, der heimlich seine Sachen packt und allein wieder in die schottische Wildnis verschwindet, ist schon ein ziemlich guter Aufhänger. Auch der Schreibstil gefällt mir, weil er leicht und flüssig ist, ohne dass die ernsteren Themen dadurch oberflächlich wirken.
Mit Liliane selbst bin ich dagegen noch nicht ganz warm geworden, was ich aber eher spannend als störend finde. Besonders ihr Umgang mit ihrem Ex-Mann und ihre Vorstellung davon, Hilfe anzunehmen, haben mich teilweise genervt. Gleichzeitig merkt man schnell, dass vieles davon mit ihrem Vater, ihrer Kindheit und dem Tod ihrer Mutter zusammenhängt. Dadurch wirkt sie widersprüchlich und ziemlich menschlich.
Ich erwarte deshalb weniger eine klassische Wander- oder Reisegeschichte als eine Geschichte über Familie, alte Verletzungen und darüber, welche Verhaltensweisen man von seinen Eltern übernimmt. Besonders neugierig bin ich auf die Beziehung zwischen Liliane und ihrem Vater und darauf, was auf dieser gemeinsamen Reise noch aufbricht. Ich würde definitiv weiterlesen, auch in der Hoffnung, Liliane noch etwas besser verstehen zu können.
Der Einstieg hat mich direkt neugierig gemacht: Ein fast 90-jähriger Vater, der heimlich seine Sachen packt und allein wieder in die schottische Wildnis verschwindet, ist schon ein ziemlich guter Aufhänger. Auch der Schreibstil gefällt mir, weil er leicht und flüssig ist, ohne dass die ernsteren Themen dadurch oberflächlich wirken.
Mit Liliane selbst bin ich dagegen noch nicht ganz warm geworden, was ich aber eher spannend als störend finde. Besonders ihr Umgang mit ihrem Ex-Mann und ihre Vorstellung davon, Hilfe anzunehmen, haben mich teilweise genervt. Gleichzeitig merkt man schnell, dass vieles davon mit ihrem Vater, ihrer Kindheit und dem Tod ihrer Mutter zusammenhängt. Dadurch wirkt sie widersprüchlich und ziemlich menschlich.
Ich erwarte deshalb weniger eine klassische Wander- oder Reisegeschichte als eine Geschichte über Familie, alte Verletzungen und darüber, welche Verhaltensweisen man von seinen Eltern übernimmt. Besonders neugierig bin ich auf die Beziehung zwischen Liliane und ihrem Vater und darauf, was auf dieser gemeinsamen Reise noch aufbricht. Ich würde definitiv weiterlesen, auch in der Hoffnung, Liliane noch etwas besser verstehen zu können.