Verborgene Wunden.

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fönbo Avatar

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Alexa Hennig von Langes "Alte Pfade" beginnt mit einer packenden Szene, in der ein 89-jähriger Vater nach einem Herzinfarkt nachts in die rauen schottischen Highlands flieht. Seine Tochter Liliane folgt ihm unvorbereitet, was eine emotionale Reise in die Familiengeschichte auslöst. Ein geschickter Zeitsprung beleuchtet die Distanz zwischen Vater und Tochter, geprägt von einer frischen Scheidung.

Die raue Natur dient als Spiegel für die innere Zerrissenheit der Figuren. Das Werk thematisiert eindringlich die traumatischen Folgen der Kriegskindheit des Vaters.

Der ruhige Erzählstil von Lange lässt die Fassade des unnahbaren Vaters langsam bröckeln.

Die Leseprobe bietet eine dichte Atmosphäre und einen reflektierten Einblick in das Generationenverhältnis. "Alte Pfade" verspricht eine tiefgründige Auseinandersetzung mit Herkunft und Vergebung.

Die Leseprobe weckt das Interesse am weiteren Schicksal der Charaktere. Dies ist ein vielversprechender, reifer Roman.