Das letzte Abenteuer

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annaja Avatar

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Ein feines landschaftlich geprägtes Cover mach Lust auf diese Lesereise.
Die Autorin Alexa Hennig von Lange erzählt hier die Geschichte eines alten, sehr kranken Mannes namens Klaus, der es sich in den Kopf gesetzt hat, noch einmal eine bestimmte Wanderroute zu begehen, bevor das Ende naht.
Seine Tochter Liliane, die nach der Trennung von ihrem Ehemann und der Entfremdung zum Sohn mit ihren eigenen Dämonen kämpft, entschließt sich, nach einem Zusammenbruch des Vaters, mit ihm gemeinsam seinen geplanten und ersehnten Weg an die nördliche Spitze von Schottland zu gehen. Sie erhofft sich, ihm näher zu kommen und Antworten auf Fragen zu bekommen, die ihr und den Geschwistern der Vater bislang vorenthalten hat. Der Vater hat sie alle geprägt.
Ein sehr berührender Roman, der den Begriff Weite und Pfade ganz anders auslegt, der aufzeigt, dass man manchmal feststeckt und sich nicht befreien kann, dass man aber dadurch alles, was wichtig war und ist, rasch verlieren kann. Das Buch lädt ein, sich selbst auf eine Reise in sein Inneres zu begeben.