Frustrierend emotional

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hermione granger Avatar

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Wie ich es schon befürchtet hatte: dieses Buch hat mich wahnsinnig bewegt und nicht nur einmal zu Tränen gerührt.

Liliane und ihr Vater wandern durch die schottischen Highlands und während sie mit nie bewältigten Kindheitstraumata kämpft, rennt er davor weg.

Diese Beziehung zwischen den beiden ist mehr als realistisch, sehr oft frustrierend und doch so nah und emotional. Sie kommt nicht an ihn ran, hat aber selbst so wahnsinnige Angst vor allem, ihren Dämonen der Vergangenheit, der Gegenwart und Highlandrindern.

Ich habe mich in der Geschichte oft selbst wiedergefunden und war gleichermaßen aufgewühlt und frustriert und musste nicht nur einmal das Buch weglegen.

Die beiden Hauptcharaktere sind sehr realistisch geschrieben, der Rest drumherum verliert etwas an Farbe und Tiefe. Die Beziehungen dort bleiben oberflächlich und ungeklärt. Und selbst das Ende könnte man als oberflächlich bezeichnen. Dennoch war auch dieses sehr emotional.

Mich hat schon lange kein Buch mehr so berührt.