Für mich jetzt schon eins meiner Lesehighlights in diesem Herbst
Liliane reist ihrem 89-jährigen Vater Klaus nach Schottland hinterher. Nach einem Herzinfarkt möchte dieser unbedingt noch einmal die Wanderung durch die Highlands machen, die er bereits als junger Mann gegangen ist. Also begleitet Liliane ihn.
Unterwegs kommen Erinnerungen an ihre Kindheit und das Familienleben hoch. Liliane denkt über die Strenge ihres Vaters, seinen Umgang mit Schwäche und darüber nach, wie manches davon auch ihr eigenes Leben geprägt hat.
Besonders dieses Nebeneinander aus Liebe, Wut und Enttäuschung fand ich unglaublich treffend. Beide Figuren wirkten auf mich sehr authentisch. Den einst so starken Vater nun alt und verletzlich zu erleben und zu wissen, dass die gemeinsame Zeit begrenzt sein könnte, ging mir wirklich nah. Gleichzeitig hat mich die Geschichte darüber nachdenken lassen, was wir von unseren Eltern übernehmen und wie sich solche Muster später in unseren eigenen Beziehungen wiederfinden.
Auch die raue Landschaft der Highlands und die ruhige Atmosphäre konnte ich beim Lesen richtig spüren. Der literarische Schreibstil hat mir ebenfalls sehr gefallen, ohne dabei übermäßig poetisch zu werden – die Seiten sind mir nur so dahingeflogen.
Eine wunderschöne Geschichte über Familie, das Älterwerden und Loslassen. Für mich schon jetzt eines meiner Lesehighlights in diesem Herbst und eine klare Empfehlung für alle, die ruhige, emotionale Familiengeschichten mögen.
Unterwegs kommen Erinnerungen an ihre Kindheit und das Familienleben hoch. Liliane denkt über die Strenge ihres Vaters, seinen Umgang mit Schwäche und darüber nach, wie manches davon auch ihr eigenes Leben geprägt hat.
Besonders dieses Nebeneinander aus Liebe, Wut und Enttäuschung fand ich unglaublich treffend. Beide Figuren wirkten auf mich sehr authentisch. Den einst so starken Vater nun alt und verletzlich zu erleben und zu wissen, dass die gemeinsame Zeit begrenzt sein könnte, ging mir wirklich nah. Gleichzeitig hat mich die Geschichte darüber nachdenken lassen, was wir von unseren Eltern übernehmen und wie sich solche Muster später in unseren eigenen Beziehungen wiederfinden.
Auch die raue Landschaft der Highlands und die ruhige Atmosphäre konnte ich beim Lesen richtig spüren. Der literarische Schreibstil hat mir ebenfalls sehr gefallen, ohne dabei übermäßig poetisch zu werden – die Seiten sind mir nur so dahingeflogen.
Eine wunderschöne Geschichte über Familie, das Älterwerden und Loslassen. Für mich schon jetzt eines meiner Lesehighlights in diesem Herbst und eine klare Empfehlung für alle, die ruhige, emotionale Familiengeschichten mögen.