Leise und doch tief berührend

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goldwoman Avatar

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Ich kenne die Autorin bereits von Büchern, wie die "Karierten Mädchen", und ihre Bücher bleiben einem wirklich im Gedächtnis. Und so war es auch mit „Alte Pfade“. Das Buch hat mich vor allem durch seine ruhige und zugleich emotionale Erzählweise überzeugt. Es ist mit seinen 240 Seiten nicht besonders dick und dennoch schafft die Autorin es, eine wundervolle Geschichte zu erzählen. Die Geschichte beschäftigt sich mit Vergangenem, Erinnerungen und den Spuren, die Menschen und Entscheidungen in unserem Leben hinterlassen. Dabei wirkt vieles sehr persönlich und nachdenklich, ohne übertrieben dramatisch zu werden. Vor allem geht es aber auch um eine Vater-Tochter Beziehung, welche wirklich gut geschildert wird.
Besonders gut gefallen hat mir, wie die Autorin die Gefühle und Gedanken ihrer Figuren vermittelt. Man bekommt einen guten Einblick in ihre inneren Konflikte und kann viele ihrer Handlungen nachvollziehen.
Die Atmosphäre des Buches fand ich sehr gelungen und Schottland spiegelt das Innere der Personen sehr gut wieder.

An einigen Stellen war mir die Handlung allerdings etwas zu ruhig, wodurch sich das Lesen teilweise etwas gezogen hat. Einige Gedanken waren für mich nicht so nachvollziehbar, was jedoch wirklich nur eine subjektive Meinung ist.

Nach wie vor bin ich von der Autorin überzeugt und kann sie nur empfehlen.