Mit dem Vater durch die Highlands

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knibbel Avatar

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Das ansprechende Cover zeigt einen Wanderweg entlang an Wiesen und Sträuchern, in der Ferne eine Anhöhe, das Foto ist wahrscheinlich in den Highlands aufgenommen.
Liliane hat sich vor kurzem von ihrem Mann getrennt und hat die erste Reise alleine nach Spanien unternommen. Zurückgekommen will sie ihren alten Vater Zuhause besuchen, wie abgesprochen, aber er ist nicht da und es gibt auch keinen Hinweis darauf, wo er sein könnte. Sein Handy ist anscheinend ausgeschaltet. Liliane will gerade bei den Nachbarn nachfragen, als auf ihrem Handy ein Anruf eingeht und ihr mitgeteilt wird, dass ihr Vater in Schottland im Krankenhaus liegt, nachdem er einen Herzinfarkt hatte.
Kurzentschlossen setzt sie sich wieder ins Auto und fährt nach Inverness. Ihre Geschwister sind anderweitig beschäftigt und machen keine Anstalten, sie zu unterstützen, nur ihr Exmann unterstützt sie. Im Krankenhaus machen die Ärzte ihr wenig Hoffnung, wenn ihr Vater keine weiteren Maßnahmen in Angriff nimmt, was er strikt ablehnt. Er will seine Wanderschaft durch die Highlands weiter durchziehen und lässt sich nicht davon abhalten. Liliane sieht sich in der Pflicht, ihn zu begleiten. Dabei kommen Gespräche zustande, die es früher nie zwischen ihnen geben konnte und beide sehen Fehler und Irrtümer ein.
Es ist ein sehr gefühlvoller und teilweise poetischer Roman, der viele Leser ansprechen dürfte. Hat doch fast jeder irgendwelche "Altlasten" mit sich herumzutragen.