Oberflächlich
Die Idee klang gut: Sturer Vater, 89 Jahre, lässt sich nicht davon abbringen, noch einmal durch die Highlands zu laufen, weshalb ihn seine Tochter, 49 Jahre, begleitet und sie auf dem Weg Zeit für Gespräche finden. Die Umsetzung fand ich nur leider viel zu oberflächlich.
Zunächst wird meiner Meinung nach viel zu viel Text für die Vorgeschichte verschwendet und die eigentliche Wanderung beginnt relativ spät. Und dann finden die angekündigten Gespräche nur sehr oberflächlich und kurz angebunden statt. Keinem der beiden gelingt es, die eigene Perspektive zu verlassen, weshalb kein Entgegenkommen stattfindet, sondern nur ein aneinander vorbei reden. Jeder sagt das, was er noch sagen wollte. Das ist für mich keine gelungene Kommunikation, geschweige denn Aussprache.
Trotzdem reißt der Roman wichtige Themen an und zeigt Beziehungsmuster, die wahrscheinlich häufiger so vorkommen. Mit deutlich mehr Tiefe hätte die Geschichte sehr lehrreich sein können - so ist es nur ein unterhaltsamer Gang durch die Highlands.
Zunächst wird meiner Meinung nach viel zu viel Text für die Vorgeschichte verschwendet und die eigentliche Wanderung beginnt relativ spät. Und dann finden die angekündigten Gespräche nur sehr oberflächlich und kurz angebunden statt. Keinem der beiden gelingt es, die eigene Perspektive zu verlassen, weshalb kein Entgegenkommen stattfindet, sondern nur ein aneinander vorbei reden. Jeder sagt das, was er noch sagen wollte. Das ist für mich keine gelungene Kommunikation, geschweige denn Aussprache.
Trotzdem reißt der Roman wichtige Themen an und zeigt Beziehungsmuster, die wahrscheinlich häufiger so vorkommen. Mit deutlich mehr Tiefe hätte die Geschichte sehr lehrreich sein können - so ist es nur ein unterhaltsamer Gang durch die Highlands.