Späte Aufarbeitung

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Alte Pfade, ist wieder ein interessanter Roman der Schriftstellerin Alexa Hennig von Lange.
In einem Interview auf der Dumont Seite erzählt sie, das sie viele Ideen für ihre Romane aus ihrer Familie schöpft.
So ist die Kindheit ihres Vaters und und der der Protagonisten ähnlich waren.

Liliane kommt aus dem Urlaub, als eine Krankenschwester aus Schottland anruft. Ihr neunundachtzugjähriger Vater wurde in den Highlands aufgefunden, er hatte einen Herzinfarkt.
Sie kann es fast nicht glauben, aber sein Auto, ein alter Citroen ist wirklich weg.
In dieser Familie wird nicht geflogen, also fährt sie gleich mit ihrem Wagen los. Allerdings packt sie sich nicht mal ordentliche Kleidung ein, sondern fährt mit ihren Schlappen los.
Ihr Vater will ein paar Tage später seine Wanderung fortsetzen, es ist eine Strecke, die er vor sechzig Jahren gegangen ist. Liliane fühlt sie sich gezwungen ihn zu begleiten.
Ich sehe sie so mit ihren Schlappen durch den Regen und den Matsch stapfen.
Aber jetzt geht es zu einer Aufarbeitung ihrer Aller Leben. Sie macht ihrem Vater Vorwürfe, wie er sich immer benommen hat. Er war immer der Bestimmer.
So ist diese gemeinsame Tour, doch ein guter Abschluss.
Es ist wieder eine fesselnde eindrucksvolle Geschichte.