Wendepunkt einer Beziehung
Familie ist ein Gerüst für sich selbst- aus Selbstverständlichkeit sind wir füreinander da, ohne das groß zu hinterfragen, weil wir es einfach als Pflicht verstehen. Gleichzeitig sind wir uns trotz dieser Selbstverständlichkeit so fern, stellen gewisse Fragen über die Vergangenheit nicht, taktieren wie auf politischem Parkett und halten uns zurück, raus. Eine gewisse Doppelmoral lässt sich schnell nachsagen. Aber was wäre, wenn es nur Vater und Tochter gibt, eine Reise, ein Gespräch, dass man so nie führen würde, aber führen muss, weil es längst überfällig ist?
So ergeht es Liliane, die überraschend einen Anruf aus Schottland erhält. Ihr Vater hat sich mit seinen 89 Jahren alleine auf die Reise in die Highlands begeben und dort einen Herzinfarkt erlitten. Liliane lässt alles stehen und liegen, reist sofort dorthin, doch statt im Krankenhaus zu genesen, will ihr Vater seine Reise vollenden und die nördlichste Spitze Schottlands erreichen wie als junger Student. Was als Verpflichtung für Liliane beginnt, entwickelt sich zu einer Reise tief in den Kern der Vater-Tochter-Beziehung und all dem Ungesagten, dass endlich Raum und Zeit findet.
Mich hat er Roman wirklich gepackt- zum einen bin ich Schottland Fan, aber zum anderen ist die Handlung so berührend geschrieben und voller kluger, schöner Dialoge, dass in mir wirklich viele Gedanken reifen konnten. Auf einmal greift alles, findet Verständnis einen Weg durch Mauern, werden Emotionen hochgespült und reflektiert. Es ist nicht nur die Reise eines altes Mannes, sondern gleichzeitig die Findung einer fast 50- Jährigen zu sich selbst und dadurch wunderschön zu lesen. Ende und Anfang liegen so nah beieinander, das eine bedingt das andere. Es war wirklich eine wahre Wonne diesen Roman zu lesen.
So ergeht es Liliane, die überraschend einen Anruf aus Schottland erhält. Ihr Vater hat sich mit seinen 89 Jahren alleine auf die Reise in die Highlands begeben und dort einen Herzinfarkt erlitten. Liliane lässt alles stehen und liegen, reist sofort dorthin, doch statt im Krankenhaus zu genesen, will ihr Vater seine Reise vollenden und die nördlichste Spitze Schottlands erreichen wie als junger Student. Was als Verpflichtung für Liliane beginnt, entwickelt sich zu einer Reise tief in den Kern der Vater-Tochter-Beziehung und all dem Ungesagten, dass endlich Raum und Zeit findet.
Mich hat er Roman wirklich gepackt- zum einen bin ich Schottland Fan, aber zum anderen ist die Handlung so berührend geschrieben und voller kluger, schöner Dialoge, dass in mir wirklich viele Gedanken reifen konnten. Auf einmal greift alles, findet Verständnis einen Weg durch Mauern, werden Emotionen hochgespült und reflektiert. Es ist nicht nur die Reise eines altes Mannes, sondern gleichzeitig die Findung einer fast 50- Jährigen zu sich selbst und dadurch wunderschön zu lesen. Ende und Anfang liegen so nah beieinander, das eine bedingt das andere. Es war wirklich eine wahre Wonne diesen Roman zu lesen.