Zu konstruiert
Auf der Rückreise von ihrem ersten Spanien-Urlaub als Single bekommt Liliane einen unerwarteten Anruf aus einem schottischen Krankenhaus: Ihr Vater erholt sich dort von einer kleinen Operation, nachdem er mit einem Herzinfarkt in den Highlands zusammengebrochen ist. Liliane weiß weder, dass ihr Vater nach Schottland gereist ist noch, was er dort möchte, deshalb fährt sie auf direktem Weg nach Inverness, um ihren Vater zurück nach Deutschland zu holen. Dieser lässt sich jedoch von seinem Vorhaben, noch einmal wie als Student die Highlands bis an die Nordküste zu durchwandern, abbringen und deshalb entschließt sich Liliane kurzfristig, ihren Vater zu begleiten. Die Wanderung wird für beide zu einer Reise in die Vergangenheit, alte Wunden werden aufgerissen und beginnen zu heilen und letztendlich finden beide, was sie schon lange suchen.
Die ersten 50 Seiten des Romans habe ich sehr gerne gelesen, auch, weil mir der Plot und das Setting sehr zugesagt haben und ich mich auf eine emotionale Vater-Tochter-Geschichte gefreut habe. Doch leider haben sich meine Erwartungen nicht erfüllt, denn im Verlauf kam mir die Handlung mehr und mehr überzogen und konstruiert vor. Auch die Dialoge kamen eher platt rüber und die Reaktion von Lilianes Geschwister auf ihre Anrufe waren mir fremd. Zudem fand ich es ziemlich unglaubwürdig, dass ein fast neunzigjähriger, schwer kranker Mann eine mehrtägige Wanderung durchsteht. Den Rest gegeben hat mir dann die Szene mit dem Architekturstudenten, der „zufällig“ im Bothy auftaucht – das war mir deutlich zu viel konstruierte Handlung.
Ich hätte das Buch gerne gemocht und der Klappentext hat mir wirklich Lust darauf gemacht, aber hier wurde meiner Meinung nach einiges an Potential verschenkt. Schade!
Die ersten 50 Seiten des Romans habe ich sehr gerne gelesen, auch, weil mir der Plot und das Setting sehr zugesagt haben und ich mich auf eine emotionale Vater-Tochter-Geschichte gefreut habe. Doch leider haben sich meine Erwartungen nicht erfüllt, denn im Verlauf kam mir die Handlung mehr und mehr überzogen und konstruiert vor. Auch die Dialoge kamen eher platt rüber und die Reaktion von Lilianes Geschwister auf ihre Anrufe waren mir fremd. Zudem fand ich es ziemlich unglaubwürdig, dass ein fast neunzigjähriger, schwer kranker Mann eine mehrtägige Wanderung durchsteht. Den Rest gegeben hat mir dann die Szene mit dem Architekturstudenten, der „zufällig“ im Bothy auftaucht – das war mir deutlich zu viel konstruierte Handlung.
Ich hätte das Buch gerne gemocht und der Klappentext hat mir wirklich Lust darauf gemacht, aber hier wurde meiner Meinung nach einiges an Potential verschenkt. Schade!