Bewegend und schockierend
Sechs Wochen Kuraufenthalt an der Nordsee – ein toller Urlaub, versprechen ihr die Eltern. Doch die achtjährige Susanne und die übrigen Kinder verbringen im »Haus Morgentau« die schlimmste Zeit ihres Lebens. Wer den Teller nicht leer isst, die Regeln bricht oder sich anderweitig aufsässig zeigt, wird von den Erzieherinnen hart bestraft. Kein Hilferuf dringt zu den Eltern durch, denn die Briefe der Kinder werden kontrolliert. Doch immer wieder schlagen Susanne und ihre Freunde den »Tanten« ein Schnippchen. Dann kommt es zu einem Vorfall, der Susanne noch Jahrzehnte später in ihren Alpträumen verfolgt – bis sie beschließt, sich endlich dem Trauma ihrer Kindheit zu stellen.
Barbara Leciejewski erzählt in „Am Meer ist es schön“ die wahre Geschichte von Millionen von Kindern die zwischen 1950 und 1990 als Verschickungskinder in „Kur“ geschickt wurden.
Gelandet sind diese Kinder in grausamen Heimen, mit den schrecklichsten Methoden diese Kinder zu „erziehen“.
Lange Zeit wurde eine Industrie aus diesen Kindern gemacht, bezahlt von der Krankenkasse, zum Leid der Kinder und gegen das Wissen und Wohlwollen der Eltern. Denn „Sie wollen doch ihrem Kind was Gutes tun?“.
Die Autorin erzählt die Geschichte von Susanne, die als Achtjährige ins Haus Morgentau erlebt und alles andere als eine schöne Zeit dort durchlebt.
In den Kapiteln der Gegenwart erzählt Susanne zum ersten Mal ihre Geschichte, denn plötzlich entschuldigt sich ihre demente Mutter und ihre Tochter stellt die passenden Fragen.
Der Autorin gelingt es hervorragend, die Familiengeschichte mit der Geschichte der Verschickungskinder zu verweben.
Ich bin selbst Jahrgang 1993 und hatte zwar von diesen Kindern gehört, wusste aber nichts weiter über sie und ihr Schicksal. Nach dem ich das Buch gelesen und die im Anhang empfohlene Doku dazu gesehen habe, habe ich meinen Vater gefragt und sein einziger Kommentar war „Es war schrecklich und ich habe bis heute nicht darüber geredet“. Er will auch weiterhin nicht darüber reden. Das Trauma zieht sich durch und die wenigsten wissen davon. Umso wichtiger finde ich dieses Buch und diese Geschichte der Verschickungskinder.
Ein tolles Buch, welches ich jedem ans Herz legen möchte!
Barbara Leciejewski erzählt in „Am Meer ist es schön“ die wahre Geschichte von Millionen von Kindern die zwischen 1950 und 1990 als Verschickungskinder in „Kur“ geschickt wurden.
Gelandet sind diese Kinder in grausamen Heimen, mit den schrecklichsten Methoden diese Kinder zu „erziehen“.
Lange Zeit wurde eine Industrie aus diesen Kindern gemacht, bezahlt von der Krankenkasse, zum Leid der Kinder und gegen das Wissen und Wohlwollen der Eltern. Denn „Sie wollen doch ihrem Kind was Gutes tun?“.
Die Autorin erzählt die Geschichte von Susanne, die als Achtjährige ins Haus Morgentau erlebt und alles andere als eine schöne Zeit dort durchlebt.
In den Kapiteln der Gegenwart erzählt Susanne zum ersten Mal ihre Geschichte, denn plötzlich entschuldigt sich ihre demente Mutter und ihre Tochter stellt die passenden Fragen.
Der Autorin gelingt es hervorragend, die Familiengeschichte mit der Geschichte der Verschickungskinder zu verweben.
Ich bin selbst Jahrgang 1993 und hatte zwar von diesen Kindern gehört, wusste aber nichts weiter über sie und ihr Schicksal. Nach dem ich das Buch gelesen und die im Anhang empfohlene Doku dazu gesehen habe, habe ich meinen Vater gefragt und sein einziger Kommentar war „Es war schrecklich und ich habe bis heute nicht darüber geredet“. Er will auch weiterhin nicht darüber reden. Das Trauma zieht sich durch und die wenigsten wissen davon. Umso wichtiger finde ich dieses Buch und diese Geschichte der Verschickungskinder.
Ein tolles Buch, welches ich jedem ans Herz legen möchte!