Provokant, laut und nicht zu übersehen
Als ich Amazonenbrüste gelesen habe, hatte ich das Gefühl, ein Buch in der Hand zu halten, das bewusst aneckt und sich jeder klassischen Form entzieht. Ich war beeindruckt davon, wie mutig und direkt Reyhan Şahin schreibt: laut, provokant, theoretisch anspruchsvoll und gleichzeitig popkulturell überzeichnet. Ich mochte, dass sie Themen wie Körperpolitik, Sexualität, Rassismus und Machtstrukturen ohne jede Beschönigung angeht.
Gleichzeitig habe ich gemerkt, dass mich der Stil manchmal überfordert hat. Die Mischung aus Wissenschaftssprache, Slang und performativer Selbstinszenierung ist spannend, aber auch anstrengend. An manchen Stellen hatte ich das Gefühl, dass die Provokation wichtiger ist als die inhaltliche Tiefe, und dass die Form den Inhalt fast erschlägt.
Trotzdem: Das Buch hat mich nicht kalt gelassen. Ich fand es mutig, eigenwillig und definitiv diskussionswürdig. Auch wenn ich nicht mit allem warm geworden bin, hatte ich das Gefühl, etwas zu lesen, das bewusst Grenzen verschiebt und mich zwingt, meine eigenen Vorstellungen von Feminismus, Sprache und Körperpolitik zu hinterfragen.
Gleichzeitig habe ich gemerkt, dass mich der Stil manchmal überfordert hat. Die Mischung aus Wissenschaftssprache, Slang und performativer Selbstinszenierung ist spannend, aber auch anstrengend. An manchen Stellen hatte ich das Gefühl, dass die Provokation wichtiger ist als die inhaltliche Tiefe, und dass die Form den Inhalt fast erschlägt.
Trotzdem: Das Buch hat mich nicht kalt gelassen. Ich fand es mutig, eigenwillig und definitiv diskussionswürdig. Auch wenn ich nicht mit allem warm geworden bin, hatte ich das Gefühl, etwas zu lesen, das bewusst Grenzen verschiebt und mich zwingt, meine eigenen Vorstellungen von Feminismus, Sprache und Körperpolitik zu hinterfragen.