Atmosphärisch

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Mein erster Eindruck von And the River Drags Her Down ist, dass das Buch direkt eine ziemlich düstere und geheimnisvolle Atmosphäre aufbaut. Schon der Titel und das Cover wirken auf mich etwas unheimlich und lassen vermuten, dass der Fluss eine wichtige Rolle in der Geschichte spielt. Die Leseprobe hat mich vor allem neugierig gemacht, weil man sofort merkt, dass hier nicht nur eine normale Geschichte über zwei Schwestern erzählt wird, sondern dass etwas Übernatürliches dahintersteckt. Besonders interessant finde ich die Idee, dass Soojin ihre verstorbene Schwester Mirae mithilfe einer alten Magie zurückholen kann. Gleichzeitig wirkt es nicht so, als wäre das einfach ein glückliches Wiedersehen, sondern eher so, als würde dadurch etwas Unheimliches ins Rollen gebracht werden. Die Sprache gefällt mir, weil sie teilweise sehr bildhaft und ruhig wirkt, aber trotzdem eine angespannte Stimmung erzeugt. Dadurch hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass hinter den beschriebenen Situationen noch etwas verborgen ist. Auch die Verbindung zu koreanischer Mythologie finde ich spannend, weil sie die Geschichte von typischer Fantasy oder Horror abhebt. Insgesamt hat die Leseprobe bei mir vor allem den Eindruck hinterlassen, dass das Buch gleichzeitig traurig, unheimlich und geheimnisvoll sein könnte. Ich würde deshalb gerne weiterlesen, weil ich wissen möchte, was mit Mirae passiert ist und ob Soojin tatsächlich ihre Schwester zurückbekommen hat oder etwas ganz anderes aus dem Fluss zurückgekehrt ist.