Düster, berührend und unglaublich ungewöhnlich
Schon das Cover von And the River Drags Her Down hat mich neugierig gemacht. Es wirkt düster, melancholisch und gleichzeitig geheimnisvoll, genau diese Stimmung zieht sich auch durch die Leseprobe. Besonders der Prolog hat mich sofort gepackt: Aus der Perspektive der verstorbenen Mirae mitzuerleben, wie sie im Fluss stirbt und gleichzeitig weiß, dass sie zu ihrer Schwester zurückkehren wird, ist ein außergewöhnlicher und sehr stimmungsvoller Einstieg.
Auch Soojin ist eine Protagonistin, die sofort im Gedächtnis bleibt. Sie ist erst siebzehn Jahre alt und musste bereits ihre Mutter und ihre Schwester verlieren. Gleichzeitig geht sie auf eine sehr ungewöhnliche Weise mit ihrer Trauer um: Sie kann tote Lebewesen mithilfe eines Körperteils wieder zum Leben erwecken und hat diese Fähigkeit schon unzählige Male an ihren Ratten angewandt. Gerade die Verbindung zwischen ihrer Magie und ihrer Trauer finde ich unglaublich spannend. Sie möchte ihre Schwester nicht einfach „loslassen“, sondern sucht verzweifelt nach einer Möglichkeit, sie zurückzubekommen.
Der Schreibstil hat mir besonders gut gefallen. Er ist sehr bildhaft und teilweise schonungslos, wodurch sowohl die Schönheit der Umgebung als auch die düsteren Aspekte der Geschichte intensiv zur Geltung kommen. Gleichzeitig gibt es zwischen Soojin und Mark immer wieder kleine humorvolle Momente, die die ansonsten schwere Atmosphäre etwas auflockern. Mark ist mir dabei ebenfalls direkt sympathisch geworden, gerade weil er trotz des Themas Tod eine erstaunlich warme und sanfte Ausstrahlung besitzt.
Besonders faszinierend finde ich die Herkunft der Magie. Die Geschichte des hungernden Mädchens, das durch einen Knochen immer wieder ein Huhn zum Leben erweckt und damit seine Familie vor dem Hungertod bewahrt, ist gleichzeitig grausam und faszinierend. Dadurch wird deutlich, dass diese Gabe nicht einfach ein cooles Fantasy-Element ist, sondern von Anfang an mit Hunger, Tod, Opfer und Überleben verbunden ist.
Ich erwarte eine sehr emotionale und düstere Geschichte, in der Trauer, familiäre Bindungen und die Frage nach den Grenzen des Lebens eine zentrale Rolle spielen. Vor allem möchte ich unbedingt erfahren, ob Soojin tatsächlich gelingt, ihre Schwester zurückzuholen und was eine solche Rückkehr für beide bedeuten würde. Die Leseprobe hat mich jedenfalls mit einer Mischung aus Faszination, Beklemmung und sehr vielen Fragen zurückgelassen. Ich würde unglaublich gerne weiterlesen.
Auch Soojin ist eine Protagonistin, die sofort im Gedächtnis bleibt. Sie ist erst siebzehn Jahre alt und musste bereits ihre Mutter und ihre Schwester verlieren. Gleichzeitig geht sie auf eine sehr ungewöhnliche Weise mit ihrer Trauer um: Sie kann tote Lebewesen mithilfe eines Körperteils wieder zum Leben erwecken und hat diese Fähigkeit schon unzählige Male an ihren Ratten angewandt. Gerade die Verbindung zwischen ihrer Magie und ihrer Trauer finde ich unglaublich spannend. Sie möchte ihre Schwester nicht einfach „loslassen“, sondern sucht verzweifelt nach einer Möglichkeit, sie zurückzubekommen.
Der Schreibstil hat mir besonders gut gefallen. Er ist sehr bildhaft und teilweise schonungslos, wodurch sowohl die Schönheit der Umgebung als auch die düsteren Aspekte der Geschichte intensiv zur Geltung kommen. Gleichzeitig gibt es zwischen Soojin und Mark immer wieder kleine humorvolle Momente, die die ansonsten schwere Atmosphäre etwas auflockern. Mark ist mir dabei ebenfalls direkt sympathisch geworden, gerade weil er trotz des Themas Tod eine erstaunlich warme und sanfte Ausstrahlung besitzt.
Besonders faszinierend finde ich die Herkunft der Magie. Die Geschichte des hungernden Mädchens, das durch einen Knochen immer wieder ein Huhn zum Leben erweckt und damit seine Familie vor dem Hungertod bewahrt, ist gleichzeitig grausam und faszinierend. Dadurch wird deutlich, dass diese Gabe nicht einfach ein cooles Fantasy-Element ist, sondern von Anfang an mit Hunger, Tod, Opfer und Überleben verbunden ist.
Ich erwarte eine sehr emotionale und düstere Geschichte, in der Trauer, familiäre Bindungen und die Frage nach den Grenzen des Lebens eine zentrale Rolle spielen. Vor allem möchte ich unbedingt erfahren, ob Soojin tatsächlich gelingt, ihre Schwester zurückzuholen und was eine solche Rückkehr für beide bedeuten würde. Die Leseprobe hat mich jedenfalls mit einer Mischung aus Faszination, Beklemmung und sehr vielen Fragen zurückgelassen. Ich würde unglaublich gerne weiterlesen.