Koreanische Mythologie trifft auf düstere Fantasy!

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jessyjcb Avatar

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Schon das ungewöhnliche Cover hat meine Aufmerksamkeit geweckt und auch die Geschichte selbst klang für mich nach etwas Besonderem. Die Verbindung aus düsterer Fantasy, koreanischer Mythologie und einer Geschichte über Verlust und Trauer ist definitiv nicht alltäglich.

Besonders die Idee der Familienmagie fand ich spannend. Soojin kann ihre verstorbene Schwester Mirae zurückholen – eine Möglichkeit, die aus ihrer Trauer heraus zunächst verständlich erscheint, gleichzeitig aber sofort die Frage aufwirft, ob man den Tod wirklich ungestraft überwinden kann. Die Atmosphäre ist von Anfang an geheimnisvoll und teilweise angenehm unheimlich. Gerade die Beschreibungen rund um die Magie und die Rückkehr der Toten haben mir gut gefallen.

Auch die koreanischen mythologischen Elemente geben der Geschichte eine eigene Note und heben sie von vielen anderen Fantasyromanen ab. Die Figuren fand ich interessant, wobei ich nicht zu allen sofort einen richtigen Zugang gefunden habe. An manchen Stellen hätte ich mir außerdem etwas mehr Tempo gewünscht, da sich die Handlung für meinen Geschmack teilweise etwas gezogen hat.

Insgesamt ist „And the River Drags Her Down“ eine außergewöhnliche und atmosphärische Geschichte, die mit einer interessanten Idee und ungewöhnlichen magischen Elementen punktet. Nicht alles konnte mich gleichermaßen überzeugen, aber gerade die Mischung aus Trauer, düsterer Fantasy und koreanischer Mythologie hat mich neugierig gemacht.