Spannende Mischung aus Mystik und Realem
Der Einstieg ist richtig gut: Soojin seziert ihre tote Ratte Milkis mit dem Skalpell aus dem Bio-Unterricht, um sie per Familienzauber wiederzubeleben, so beiläufig und routiniert geschildert, dass die Magie sofort real wirkt. Die eingeschobene Legende über die hungernde Ahnin und ihre Henne fand ich richtig spannend, sowas hatte ich noch nicht gelesen. Dass die zurückgeholte Mirae jetzt einen wachsenden Rachehunger in sich trägt, macht neugierig, wie düster das noch wird. Nur bei Mark, dem Sohn vom Tierfriedhof, ahne ich schon die klassische Romance-Nebenhandlung kommen.