Nekromantie als Fluch oder Segen

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sweinzie Avatar

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In der Familie wird die Gabe, tote Lebewesen wieder neues Leben zu schenken von Frau zu Frau weiter vererbt. Anfangs scheint es ein Segen, denn wenn man ein Huhn isst und es immer wieder beleben kann, scheint man nie Hunger zu haben. Doch jede Magie zollt ihren Tribut. Vor allem wenn es darum geht, Menschen wieder ins Leben zu rufen.

Der Inhalt des Buches ist damit eigentlich schon fast umrissen. Denn wenn ich an dieser Stelle noch mehr schreibe, ist der Reiz des Buches vollends verloren. Die Besonderheit dieses Buches ist wohl weniger die Storyline, denn die empfinde ich persönlich als recht flach und wenig spannend. Interessant ist, wie Jihyun Yun die Geschichte der Familie durch 3 Generationen miteinander zu verweben. Dafür finden immer wieder Sprünge zur Mutter, der einen oder anderen Schwester statt. Ich persönlich fand das stellenweise mühsam zu erkennen, vor allem, wenn man da Buch aus der Hand gelegt hat und dann wieder neu eingestiegen ist.

Die beiden Mädchen sind interessant dargestellt, vielschichtig mit ihren inneren Zweifeln, Zerrissenheit und Entscheidungen.

Wer sich an das Buch wagt sollte vor Themen wie Verwesung und Verstümmelung von Tieren nicht zurückschrecken.

Mich hat das Buch leider überhauptnicht begeistert, aber zum Glück sind Geschmäcker verschieden