Subtiler Horror

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patricya Avatar

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Die Geschichte befasst sich mit Soojin, die seit dem Tod ihrer Schwester Mirae von Trauer gezeichnet ist. Soojin besitzt die besondere Gabe Tote wieder zum Leben zu erwecken, was sie bereits schon mehrfach an ihrer Ratte praktiziert hat. Jedoch gibt es eine wichtige Regel, dass niemals ein Mensch aus dem Totenreich wieder zurückgeholt werden sollte. Soojin bricht diese Regel und das Unheil nimmt seinen Lauf.

Für mich enthält die Geschichte neben den emotionalen Momenten, subtilen Horror, welcher nicht plump daher kommt und eindringlich zeigt, dass Trauer, Verlust und Wut Menschen manchmal dazu bringt Dinge zu tun, von denen sie wissen, dass sie es nicht hätten tun sollen.

Gefallen haben mir vor allem die Einflüsse der koreanischen Mythologie und die interessante aber auch unheimliche Familiengabe, welche von Generation zu Generation weitergegeben wird und viel Verantwortung erfordert.

Der eindringliche Schreibstil hat mich direkt gefesselt und ich empfand die wechselnden Perspektiven und die Zeitsprünge als sehr aufschlussreich. Insgesamt hat mich das Buch absolut überzeugt und ich würde gerne mehr von der Autorin lesen.