Von verbotener Magie und unendlicher Trauer
„And the River Drags Her Down“ ist eine bittersüße, tief berührende Geschichte über Geschwisterliebe, Egoismus und den Umgang mit Verlust. Das Buch nimmt sich viel Zeit für seine Erzählung, baut dadurch aber eine subtile, fesselnde Spannung auf, die einen bis zum Ende nicht loslässt.
Soojins Familie hütet seit Generationen ein Geheimnis: Die Frauen besitzen die Gabe, Tote wiederzubeleben. Dabei gilt jedoch ein eisernes Gesetz: Erwecke niemals etwas zum Leben, das größer als deine Handfläche ist. Doch das war, bevor ihre Schwester Mirae starb.
Völlig blind vor Schmerz und einsam vor Trauer bricht Soojin das Tabu. Anfangs grenzt Miraes Rückkehr an ein Wunder. Doch Mirae will sich nicht im Verborgenen verstecken. Während alte Wunden aufreißen und Familiengeheimnisse ans Licht kommen, konzentriert sich Mirae nur noch auf das Unrecht, das ihre Familie zerstört hat und sie wird nicht eher ruhen, bis dieses beglichen ist.
Ich habe es wirklich sehr gerne gelesen. Das Buch wird zwar als YA-Horror eingestuft, fühlt sich aber eher wie ein atmosphärischer Roman mit langsamem Spannungsaufbau und leichteren Horrorelementen an. (Wichtig: Triggerwarnung bezüglich Tiertoden beachten!)
Die Charaktere sind fantastisch ausgearbeitet. Soojins Trauer wirkt absolut authentisch, und gerade ihre Ecken, Kanten und ihre Sturheit machen sie so nahbar. Denn mal ehrlich: Würden wir nicht alle dasselbe tun, um unsere Schwester zurückzuholen? Und Mirae ist einfach eine absolute Naturgewalt, die man trotz allem unglaublich schnell ins Herz schließt.
Besonders gut gefallen haben mir die eingebundenen Familienlegenden und die Szenen, in denen man Miraes Fähigkeit hautnah miterlebt. Zwar zieht sich die Story im Mittelteil ein kleines bisschen, aber insgesamt ist es eine wunderschöne, tragische Geschichte, über die ich wirklich froh bin, sie gelesen zu haben.
Soojins Familie hütet seit Generationen ein Geheimnis: Die Frauen besitzen die Gabe, Tote wiederzubeleben. Dabei gilt jedoch ein eisernes Gesetz: Erwecke niemals etwas zum Leben, das größer als deine Handfläche ist. Doch das war, bevor ihre Schwester Mirae starb.
Völlig blind vor Schmerz und einsam vor Trauer bricht Soojin das Tabu. Anfangs grenzt Miraes Rückkehr an ein Wunder. Doch Mirae will sich nicht im Verborgenen verstecken. Während alte Wunden aufreißen und Familiengeheimnisse ans Licht kommen, konzentriert sich Mirae nur noch auf das Unrecht, das ihre Familie zerstört hat und sie wird nicht eher ruhen, bis dieses beglichen ist.
Ich habe es wirklich sehr gerne gelesen. Das Buch wird zwar als YA-Horror eingestuft, fühlt sich aber eher wie ein atmosphärischer Roman mit langsamem Spannungsaufbau und leichteren Horrorelementen an. (Wichtig: Triggerwarnung bezüglich Tiertoden beachten!)
Die Charaktere sind fantastisch ausgearbeitet. Soojins Trauer wirkt absolut authentisch, und gerade ihre Ecken, Kanten und ihre Sturheit machen sie so nahbar. Denn mal ehrlich: Würden wir nicht alle dasselbe tun, um unsere Schwester zurückzuholen? Und Mirae ist einfach eine absolute Naturgewalt, die man trotz allem unglaublich schnell ins Herz schließt.
Besonders gut gefallen haben mir die eingebundenen Familienlegenden und die Szenen, in denen man Miraes Fähigkeit hautnah miterlebt. Zwar zieht sich die Story im Mittelteil ein kleines bisschen, aber insgesamt ist es eine wunderschöne, tragische Geschichte, über die ich wirklich froh bin, sie gelesen zu haben.