Wenn Loslassen keine Option ist
Die Idee, Tote wieder zum Leben erwecken zu können, ist jetzt erstmal nichts komplett Neues. Aber die Regel, dass Soojin niemals etwas zurückholen darf, das größer ist als ihre Hand, fand ich direkt interessant. Und natürlich weiß man eigentlich sofort, dass diese Regel irgendwann gebrochen wird. :D Trotzdem wollte ich unbedingt wissen, was dann passiert.
Besonders mochte ich die Atmosphäre. Es regnet gefühlt ständig, überall ist Wasser, alles wirkt ein bisschen kalt, feucht und unheimlich und je weiter die Geschichte voranschreitet, desto unangenehmer wird dieses Gefühl. Dazu kommt die Magie rund um die Wiederbelebung, die teilweise wirklich ziemlich makaber beschrieben wird. Genau mein Ding.
Was mich aber viel mehr bekommen hat als der Horror, war die Beziehung zwischen Soojin und Mirae. Man versteht einfach, warum Soojin ihre Schwester zurückholt, obwohl sie ganz genau weiß, dass sie es nicht tun sollte. Nach allem, was sie verloren hat, wirkt diese Entscheidung nicht einfach nur dumm, sondern irgendwie verzweifelt und menschlich. Gleichzeitig merkt man immer mehr, dass Mirae nicht einfach zurückkommen und alles wieder so werden kann wie vorher.
Zwischendurch war mir die Geschichte allerdings etwas zu langsam. Gerade am Anfang hätte für mich ruhig ein bisschen mehr passieren dürfen. Dafür mochte ich, dass später immer mehr aus der Vergangenheit der Familie ans Licht kommt und man langsam versteht, dass hinter Miraes Tod und ihrer Wut deutlich mehr steckt.
Ich hatte eigentlich mit einer düsteren Fantasygeschichte über Nekromantie gerechnet und bekam am Ende viel mehr eine Geschichte über Trauer, Familie und die Frage, wann Festhalten eigentlich mehr schadet als Loslassen. Gerade das hat überraschend gut funktioniert. Nicht perfekt und stellenweise etwas zäh, aber definitiv ungewöhnlich und schön düster.
Besonders mochte ich die Atmosphäre. Es regnet gefühlt ständig, überall ist Wasser, alles wirkt ein bisschen kalt, feucht und unheimlich und je weiter die Geschichte voranschreitet, desto unangenehmer wird dieses Gefühl. Dazu kommt die Magie rund um die Wiederbelebung, die teilweise wirklich ziemlich makaber beschrieben wird. Genau mein Ding.
Was mich aber viel mehr bekommen hat als der Horror, war die Beziehung zwischen Soojin und Mirae. Man versteht einfach, warum Soojin ihre Schwester zurückholt, obwohl sie ganz genau weiß, dass sie es nicht tun sollte. Nach allem, was sie verloren hat, wirkt diese Entscheidung nicht einfach nur dumm, sondern irgendwie verzweifelt und menschlich. Gleichzeitig merkt man immer mehr, dass Mirae nicht einfach zurückkommen und alles wieder so werden kann wie vorher.
Zwischendurch war mir die Geschichte allerdings etwas zu langsam. Gerade am Anfang hätte für mich ruhig ein bisschen mehr passieren dürfen. Dafür mochte ich, dass später immer mehr aus der Vergangenheit der Familie ans Licht kommt und man langsam versteht, dass hinter Miraes Tod und ihrer Wut deutlich mehr steckt.
Ich hatte eigentlich mit einer düsteren Fantasygeschichte über Nekromantie gerechnet und bekam am Ende viel mehr eine Geschichte über Trauer, Familie und die Frage, wann Festhalten eigentlich mehr schadet als Loslassen. Gerade das hat überraschend gut funktioniert. Nicht perfekt und stellenweise etwas zäh, aber definitiv ungewöhnlich und schön düster.