Zwischen Horror und Poesie

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charly2308 Avatar

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Das Buch habe ich in wenigen Tagen verschlungen, da es sich wie ein spannender Horrorfilm langsam aufbaut und in den Bann des Grausamen zieht. Es kommt zu Teilen zu poetischer aber doch sehr graphisch expliziter Sprache und ist daher nicht für zarte Nerven geeignet. Ich empfehle es für Freund*innen von Fantasy- und Horrorfilmen. Zusätzlich ist es die Geschichte von Familien mit schweren Schicksalsschlägen und der folgenden Einsamkeit. Das Buch ist brutal ehrlich aber dabei weniger gefühlvoll sondern poetisch umschreibend. Mir fehlte zwar der eigene Zugang zu den Hauptcharakteren, aber dies tut der Geschichte keinen Abbruch. Das Buch hinterlässt mich nachdenklich über Vergänglichkeit und tiefer Empathie für Menschen, die Familien nach schwierigen Verlusten weiter zusammenhalten. Ein sehr gelungener Debütroman!