wie ein Sommergewitter
Das Cover hat mich neugierig gemacht: schlicht, unaufgeregt und irgendwie so, als würde es mir flüsternd etwas sagen wollen. Genau diese leise Art zieht sich tatsächlich auch durch den Schreibstil. Dana Vowinckel schreibt mit einer Eleganz, die trifft und dann schreibt sie wieder so trocken, dass ich grinsen musste. Die Dialoge wirken herrlich echt, die Figuren angenehm unperfekt und mit genug Macken ausgestattet, um sie sofort interessant zu finden.
Alma und Anton tragen beide einen kleinen Werkzeugkasten voller Baustellen mit sich herum. Mal möchte man sie schütteln, mal in den Arm nehmen und manchmal auch beides gleichzeitig. Der Spannungsaufbau lebt wvon den feinen Rissen zwischen den Figuren. Das ist wie ein Sommergewitter: Erst flimmert nur die Luft, und plötzlich merkt man, dass längst etwas in Bewegung geraten ist.
Besonders gefallen hat mir, wie Alltägliches beschrieben wird. Selbst Müll bekommt hier fast philosophisches Gewicht, wer hätte gedacht, dass ausgerechnet Abfall so viel über Menschen erzählen kann? Ich möchte unbedingt weiterlesen, weil ich wissen will, wohin diese leisen Kollisionen führen.
Alma und Anton tragen beide einen kleinen Werkzeugkasten voller Baustellen mit sich herum. Mal möchte man sie schütteln, mal in den Arm nehmen und manchmal auch beides gleichzeitig. Der Spannungsaufbau lebt wvon den feinen Rissen zwischen den Figuren. Das ist wie ein Sommergewitter: Erst flimmert nur die Luft, und plötzlich merkt man, dass längst etwas in Bewegung geraten ist.
Besonders gefallen hat mir, wie Alltägliches beschrieben wird. Selbst Müll bekommt hier fast philosophisches Gewicht, wer hätte gedacht, dass ausgerechnet Abfall so viel über Menschen erzählen kann? Ich möchte unbedingt weiterlesen, weil ich wissen will, wohin diese leisen Kollisionen führen.